Bathory (Schweden) "Nordland II" CD
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Gut ein Vierteljahr nach der Veröffentlichung des ersten Teils der Nordlandsaga schiebt Quorthon nun Teil 2 nach. Dies muß niemanden überraschen, schließlich war das Ganze ursprünglich als Doppelalbum geplant, was aber an vertriebstechnischen Schwierigkeiten scheiterte.
Stimmungsvoll läutet „Fanfare“ die gute Stunde Wikinger-Huldigung ein, bevor “Blooded Shore” losstampft. Alle Trademarks, die wir so lieben, sind gleich bei diesem Stück in voller Pracht vertreten: Das eben schon erwähnte Stampfen, Naturgeräusche, Quorthons Gesang und mächtige Hintergrundchöre – episch bombastische Gesamtinstrumentierung ...
Mit „Sea Wolf“ wird dann das erste richtige Ausrufzeichen gesetzt. Die Kombination aus flötenähnlichem Intro und dann einsetzende Heaviness (die Flöten bleiben im Hintergrund erhalten !) hat schon was ...
Brandungsgeräusche – und dann bricht „Vinland“ mit einem Monsterriff tsunamiartig über einem zusammen. Was für ein Epos !!! Welch Hymne !!! Sa-gen-haft !!!
Verschnaufpause gibt’s aber keine, weil mit „The Land“ schon die nächsten Riff-Streubomben gezündet werden. Das Stück hat eine tolle Melodei (kein Schreibfehler ;-))).
„Death And Resurrection Of A Northern Son“ nimmt den Faden in der Saga um den in der Fremde kämpfenden und in die nordische Heimat zurückkehrenden Sohn wieder auf. Das Stück brettert ziemlich baßlastig, erinnert vom verhallten Grundrhythmus sehr an die ersten drei Alben aus den 80ern und geht gut nach vorne los. Eher nicht so wikingermäßig bis auf den akustischen Mittelteil. Somit ist aber für jeden wieder was dabei ...
Und schon rollt die nächste Hymne in Form von „The Messenger“ an – tränenüberströmt lassen wir uns zitternd in den Staub fallen, um als unwürdige Würmer dem Meister zu huldigen ... alleine der vom Chor vorgetragene Refrain !
Nachdem man dann vom Silberhammer nochmals eine geblitzt bekommen hat, klingt diese superbe Scheibe mit dem verträumt-odinesken „The Wheel Of Sun“ stilvoll aus.
Thematisch bleibt somit alles beim Alten. Das war aber auch nicht anders zu erwarten und ist auch gut so.
Der Sound weist wieder diese eigenartige Sperrigkeit auf – typisch BATHORY eben. Man braucht zwei bis drei Durchläufe, um mit der Scheibe richtig warm zu werden, dann zünden die Songs aber umso mehr. Ausfälle gibt es definitiv keine; man will im Gegenteil nach den gut 63 Minuten mehr davon hören und drückt dann eben die Repeattaste oder kramt die erste ‚Nordland’ oder die älteren Alben raus.
Fazit: Wer den ersten Nordland-Teil mochte, wird diese CD lieben. Für mich ist und bleibt Quorthons Schaffen etwas ganz Besonderes und ist somit Kult. Punkt.
Tracklist:
1. Fanfare
2. Blooded Shore
3. Sea Wolf
4. Vinland
5. The Land
6. Death And Resurrection Of A Northern Son
7. The Messenger
8. Flash Of The Silverhammer
9. The Wheel Of Sun
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. Fanfare
2. Blooded shore
3. Sea wolf
4. Vinland
5. The land
6. Death and resurrection of a northern son
7. The messenger
8. Flash of the silverhammer
9. The wheel of sun
10. ..... (Short unlisted instrumental-track)
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9.0 Punkte von WARMASTER (am 10.04.2003)
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musikalischer Background des Verfassers Death und Black Metal, 70er-Jahre Rock, Beat
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