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Eigenproduktion In Disgrace (Deutschland) "...before after" CD

In Disgrace - ...before after CD  


Label: Eigenproduktion  (1816 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2002   (299 verwandte Reviews)
Spieldauer: 39
Musikstil: Death Metal   (1541 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: atmosphärischer Death Metal
Homepage: http://www.indisgrace.de
Weitere Links: http://www.dk-tonstudio.de


Weitere Infos zu In Disgrace:
REVIEWS:
In Disgrace Define Death
In Disgrace ...before After
INTERVIEWS:
In Disgrace - Aus Contempt Wird In Disgrace
Mehr über In Disgrace in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Nachdem ich das Vergnügen hatte die Nordhorner Live zu erleben, kann ich nun die CD in aller Ruhe „genießen“.
Langsam und melodisch geht es mit einem Intro los. Das instrumentale Anfangsstück „Before after“ weckt bei mir Erinnerung an Pink Floyd und Anathema auf und leitet diese „Ruhe vor dem Sturm“ - Phase ein! Den ab „Abyss of time“ bis „Into disgrace“ wird der definierte atmosphärische Death Metal mit einer gehörige Portion an Progressivität geboten.
In Disgrace verbinden Death, Black, Doom und Gothic in eins und stellen für mich, trotz der vergleichbaren Riffs, einen gewissen In Disgrace-Sound und somit viel Eigenständigkeit dar. Trotzdem möchte ich auf ein paar Vergleiche nicht verzichten, um sie dadurch aus meiner persönlichen Sicht in die Familie der „Großen“ mit aufzunehmen; denn da gehören sie auch hin. Die mystischen Keys und die deathlastig-raue Voice von Miro erinnern mich an einen Mix aus Cemetery of Scream, Crematory sowie Opeth. Die technisch-melodischen Gitarren und die blast-/midtempo Parts der Drums erzeugen eine Mischung aus den bereits genannten Bands als auch stellenweise an Morbid Angel, Vader, Dark Tranquillity und die alten Paradise Lost. Einen Genuss stellt auch das kurze, da leider nur in den Songs „Abyss of time“ und „Banished to chaos“, aber geniale Gastspiel von Vera dar. Die wunderschön weichklingende Stimme der Scion Sängerin unterstreicht einmal mehr die Abwechslung im progressiv-atmosphärischen Death/Gothic Sound der Mannen.
Besonders erwähnenswert wäre da noch das wirklich professionelle Cover-Artwork, das ein abstraktes Motiv mit krassen Farben darstellt. Hut ab!
Das einzige womit ich ein kleines Problemchen habe ist der stellenweise blecherne Sound, aber ich muss darauf nicht näher eingehen, da für eine Eigenproduktion dieser Silberling hörenswert ist.
Fazit: Eine weitere Bereicherung für die Freunde der aggressiven als auch melodischen Soundrichtung! Ohne zu übertreiben sind die 5 Euro für „...before after“ (über die Bandhomepage zu beziehen) sehr sinnvoll angelegt.
 
7.5 Punkte von Arturek (am 20.12.2002)
 
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[ Seit dem 22.11.03 wurde der Artikel 5585 mal gelesen ]
 
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