Centurion (Italien) "Hyper Martyrium" CD
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Italien beschert uns zur Abwechslung mal kein Rhapsody / Labyrinth – Verschnitt . Sensationellerweise spielt das Quintett nach seinem Accept/Priest-lastigen Debüt auf seinem Zweitling Thrash Metal mit wenigen Power Metal Anleihen, also einen Stil fernab von jeglichen Modeerscheinungen. Nach einem Intro, wie es in die alten Sandalen-Filme paßt, kommen die italienischen Streitwagenkämpfer mit 9 Tracks, die reichlich hart aus den Boxen knallen und Gitarrenriffs, die sich in bester Pantera-Manier gnadenlos durch die heimische Anlage sägen. Die Songstrukturen bewegen sich auf einem durchweg hohen Niveau. Das Album macht wirklich Spaß bis.......Ja bis ein gewisser Germano Quintaba, seines Zeichens Stimme der Italiener den Album Titel zu wörtlich nimmt und versucht die Stücke mit seinen Stimmbändern zu veredelen. Ein wahrloses, übermotiviertes Gekreische (wohlgemerkt : der Kerl schreit wirklich, das sind keine High Vocals) wechselt mit Death-Grunts, die zwar gut passen würden, aber viel zu brav intoniert werden. Um klare Melodielinien zu singen hat die Stimme dann zu wenig Power und läßt den guten Germano gnadenlos die ganzen guten Ansätze versauen. Und selbst die kurze Distanz von 42 Minuten wird nach der Hälfte zu einem Hypermartyrium. Womit der Titel Programm ist.
Für den instrumentalen Teil gibt’s 7 Punkte, für die Vocals 2 Pünktchen. Da der Gesang aber wesentlich zum Gelingen eines Album beiträgt, bleiben Centurion bei 3,5 mageren Pünktchen stehen. Mit einem echter Shouter hätten Centurion durchaus Chancen in die oberen Regionen der Skala zu gelangen. Schade vielleicht nächstes Mal.
3.5 Punkte von LEX (am 26.07.2001)
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musikalischer Background des Verfassers True-und Power-Metal, Viking/Pagan/Folk-Metal, Osteuropa und Exoten in jeglicher Form, Genreübergreifendes, auch mal Thrash oder Death und Black in melodischer Ausprägung sowie ein wenig Gothic und Punk.
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