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 Ryo Okumoto (USA) "Coming Through" CD

Ryo Okumoto - Coming Through CD  


Label: Inside Out  (146 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2002   (299 verwandte Reviews)
Spieldauer: 56:45
Musikstil: Progressive Metal/Rock   (817 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Progressive Rock
Homepage: http://www.spocksbeard.com
Weitere Links: http://www.insideout.de


Weitere Infos zu Ryo Okumoto:
REVIEWS:
Ryo Okumoto Coming Through
Mehr über Ryo Okumoto in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Freunde progressiver Töne werden in der letzten Zeit mit enorm vielen hochklassigen Veröffentlichungen verwöhnt. Das neue Solo Album des Spock’s Beard Keyboarders Ryo Okumoto ist eine davon. Drei der acht auf dem vorliegenden Silberling enthaltenen Stücke hat der asiatische Flitzefinger im Alleingang komponiert, bei den übrigen haben ihm die Kollegen aus seiner etatmäßigen Band, namentlich Neal Morse und Nick D’Virgilio, unter die Arme gegriffen. Wie sich das für ein ordentliches Prog Rock Projekt gehört, werden in der einen Stunde Musik, die uns „Coming Through“ bietet, ordentlich viele Künstler verbraten. Erwähnt sei hier erstmal nur, dass sich mit Ehefrau Linda (Gesang) und Sohnemann Sage (als elfjähriger Schlagzeugpömpf) die Familie des Pianisten heiter am Musizieren beteiligt.

Die CD startet so, wie ich es gar nicht mag, und zwar mit einem wirren Instrumental, an dem sicher nur die Musiker unter uns Fans Gefallen finden. Song Nummer zwei gibt dann aber die Richtung an, in die es gehen soll: Ryo präsentiert uns anspruchsvolle Rockmusik mit einem kleinen Blues Einschlag. Das eingängige „Slipping Down“, gesungen von Toto’s Bobby Kimball, entwickelt sogar Hitpotential. Ihm folgt „Highway Roller“, bei dem Glenn Hughes zeigen kann, dass er immer noch prima bei Stimme ist. Seine kraftvollen Vocals bilden einen interessanten Gegensatz zu der eher verspielten Instrumentierung. Bei „Freefall“ wird wieder ordentlich gefrickelt. Nicht so ganz mein Fall. Der musicaltaugliche Titelsong wird von Mister Neal Morse himself traumhaft intoniert und ist ein echtes Schmuckstück. „Close enough“ kommt für ein Mammutstück von beinahe 19 Minuten erfreulich kurzweilig daher, und ein weiteres Instrumental beschert uns einen stimmungsvollen Ausklang.

Zusammen mit seinem Freund Neal Morse wollte Ryo Okumoto mit diesem Album die Sahnestücke des eigenen Schaffens in die Prog Rock Gefilde transportieren, wo seine eigentliche musikalische Passion zu finden ist. Ich bedanke mich mit acht Punkten für dieses noble Ansinnen.

Ok, zum Abschluss noch das Namedropping der auf der CD vertretenen Mucker:

Glenn Hughes (vocals)
Bobby Kimball (vocals)
Neal Morse (vocals)
Nick D’Virgilio (vocals, drums)
Dave Meros (bass)
Alan Morse (guitar)
Simon Phillips (drums)
Kenny Wild (bass)
Steve Lukather (guitar)
Michael Landau (guitar

 
8.0 Punkte von Christian (am 14.10.2002)
 
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5. Black Sabbath "Mob Rules"
6. Volbeat "Guitar Gangsters & Cadillac Blood"

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