Vanilla Rex (Deutschland) "Parallel worlds" CD
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Vanilla Rex haben in dopperlter Hinsicht Wort gehalten: Sie haben uns auch in diesem Jahr eine (sehr gelungene) CD geschickt. Und sie haben sich beim Artwork ihrer aktuellen Eigenproduktion sehr viel mehr Mühe gegeben als noch bei „Shadows of insanity“. Zunächst bleibt sonst alles beim Alten: „Parallel worlds“ ist eine echte Eigenproduktion, also komplett in den heiligen Hallen der Band, sprich im eigenen Studio entstanden. Lediglich für das Mastering hat man die heimischen Gefilde verlassen. So ganz neu ist die Scheibe nicht. „Losing“ und „Wasted life“ stammen von der bereits erwähnten Vorjahresmaxi „Shadows of Insanity“. Drums wurden hier neu aufgenommen und durch Remix und Remastering erhielten die Songs ein neues Soundgewand, das ihnen sehr gut zu Gesicht steht. Aufgrund der häufigen Nachfragen aus dem Fanlager wurde dem vom 2000er Album „Genius diary“ stammenden „Tears of a gargoyle“ ein 2005 davor gesetzt und ein Platz als Bonustrack auf der CD eingeräumt. So richtig interessiere ich mich natürlich in erster Linie für das neue Material, von dem mich gleich der dem Intro folgende Opener „Awaken the Sphinx“ ordentlich umhaut. Feinster Prog Metal teutonischer Prägung ist hier anesagt. Über die sieben Minuten gefrickelte Dauer dieses Tracks kommt mir immer wieder der Name Secrecy in den Sinn, an die mich Vanilla Rex zumindest in diesem recht harten Song erinnern. Das neue Material klingt noch etwas anspruchsvoller und (aufgemerkt!) heavier als die bekannten Stücke. Der Sound ist zwar etwas dumpf, für Demoverhältnisse aber sehr differenziert, so dass jedes Instrument erstaunlich gut zur Geltung kommt. Mir persönlich ist ein Song wie „Gone with the tide“ etwas zu keyboardlastig. Das wird echte Progressive Metal Fans jedoch nicht abschrecken. „Parallel worlds“ gibt anspruchsvollen Hörern eine Vollbedienung. Proggies, die sich am Inside Out Stuff ein wenig überhört haben und verzweifelt nach neuen Sounds lechzen, sollten auf der Bandhomepage oder bei Hellion vorbei schauen und sich diese CD ziehen. Lang lebe der Vanillekönig! 7.0 Punkte von Christian (am 20.10.2005)
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musikalischer Background des Verfassers Maiden, Epic Viking Metal, Doom Metal, True Metal, Heavy Metal, Power Metal, Old School US Metal, 80ies Thrash
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