Nach nur einem Jahr 'Pause' kommt jetzt schon der nächste Knaller aus dem Hause HATESPHERE. Das erste volle Album für ihr neues Zuhause SPV und dann auch gleich so ein Hammerbrett! Was die Dänen auf ihrem nun mehr vierten Longplayer abliefern, sucht Seinesgleichen.
Ein Riffgewitter verfolgt das nächste, überall hat sich ein Groove eingeschlichen, wie er besser wohl kaum passen würde und die Vocals sind abwechslungsreich, von thrashigem Geschrei bis hin zu kleinen aber feinen Ausflügen in den Totmetall (wie in Reaper of life).
Mein Trommelfell wurden schon lange nicht mehr von so tonnenschweren Riffwänden, zum Vibrieren gebracht wie durch 'Reaper of life' oder 'Bleed to death'. Eine perfekte Mischung aus groovigen Melodien, monströsen Gitarrenwänden und geilstem Drumming.
Nach mehrmaligen Durchläufen stellt sich auch 'The coming of chaos' als totaler Ohrwurm heraus. Treibende Drums, fette Riffs und Melodiebögen, die sich regelrecht in die Gehirnwindungen reinkuscheln und diese auch nicht mehr verlassen wollen. Die druckvollen und kräftigen Vocals tun ihr Übriges, um den Track zum absoluten Knaller werden zu lassen.
Dass man weder angestaubt und alt noch zu 'modern' klingen muß, wenn man Thrash Metal liebt, beweisen HATESPHERE mit 'The fallen shall rise in a river of blood'. Es stellt wohl die perfekte Mischung dar, aus Old School und New School. Thrashiges Geballer älteren Datums bilden eine geniale Symbiose mit dem Groove der Neuzeit.
Mit 'Heaven is ready to fall' haben sie einen weitern Top Hit im Petto. Etwas gedrosselte Geschwindigkeit, vereinzelte cleane Vocalpassagen bei den Refrains und stimmungsvolle Keyboard Einsätze, beweisen Mut zum Experiment, den ich hier bestätigen kann: Es ist geglückt! Gleiches, abgesehen von den Keyboards, gilt auch für 'Chamber master'.
Bevor ich jetzt aber anfange jeden einzelnen Track zerpflücken, beschließe ich den Lobgesang mit den Abschlußworten: Wer sich mal wieder ordentlich die Lauscher durchblasen lassen möchte und ein richtig Gitarren-lastiges Album sucht, ist hier bestens aufgehoben. 'THE SICKNESS WITHIN' ist ein Garant für Nackenschmerzen und ausgeleierte Stimmbänder und läßt die Vorfreude auf die anstehende Tour ins Unermessliche steigen. Geil! Geil! Geil!
Anspieltips meinerseits: The fallen shall rise in a river of blood, The coming of chaos, Heaven is ready to fall, Seeds of shame...., ach was...EINFACH ALLE! Das Album besitzt einfach keine Ausfälle!
8.0 Punkte von Meaningless (am 15.10.2005)
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musikalischer Background des Verfassers Death Metal (bevorzugt SwedenDeath), Thrash Metal, Stoner Rock, Power Metal, Hardcore, Doom Metal
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