Fourever (Schweden) "Solitarium" CD
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Drei Schwedinnen, eine Liebe zum klassischen Heavy Metal - das macht zusammen: ein neues Debüt aus dem Land des blau-gelben Möbellieferanten. FOUREVER veröffentlichen ihr erstes Album "Solitarium" über Fastball Music und sorgen zumindest auf den ersten Blick für einiges Achselzucken. Alles schonmal gehört ist ein erster ernüchternder Eindruck, wobei man aber zugeben muss, dass die Riffs treffsicher sitzen, die Produktion gut gelungen ist (im Gegensatz zu dem prolligen Cover), und einzig der etwas sanfte weibliche Gesang von Mia Moilanen nicht hundertprozentig das ist, was man von so einer Schwermetall-Scheibe erwartet.
Riffs und Grooves wie bei Judas Priest oder Iron Maiden, stellenweise Double Bass-Attacken und kaum Verschnaufspausen bietet "Solitarium" auf knapp einer Dreiviertelstunde CD. NWOBHM scheint die Musikrichtung gewesen zu sein, mit der die Schwedinnen groß geworden sind, denn an allen Ecken und Enden blitzen Parallelen und bekannte Songstrukturen auf. Fans wird es sicher gefallen, und vor allem live dürften FOUREVER so einiges hermachen. Der Opener ist allerdings etwas unglücklich gewählt, da ausgerechnet die Textzeile des Refrains "Shout!, Shout my Name" nicht wirklich druckvoll rüberkommt. Trotzdem kann man den Schwedinnen eine Chance geben, vor allem dann, wenn man sich im Vorfeld auf einen Stil á la Evanescence oder Within Temptation einstellt, und weniger auf wuchtig metallischen Old-School-Rock.
Drei Schwedinnen starten durch - sicher einen Blick wert, wenn auch wenig innovativ.
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. Shout! Shout my Name
2. I'm Sorry
3. Me, myself and I
4. Solitary (Never meant to be)
5. Come with me
6. Stand alone
7. Left behind
8. Dementia Praecox
9. Day after Day
10. No more
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6.0 Punkte von Shylock (am 23.05.2012)
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musikalischer Background des Verfassers Melodic Metal, Melodic Rock, AOR, Sleaze-Glam, Progressive, Power Metal
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[ Seit dem 23.05.12 wurde der Artikel 775 mal gelesen ]
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