At Vance (Deutschland) "Facing The Enemy" CD
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Kritik ist nichts Negatives. Wenn sie gezielt und konstruktiv formuliert ist, kann eine Band daraus wertvolle Hinweise für das weitere Handeln und Agieren ableiten. So ging es auch At Vance mit ihrem letzten Album „Ride The Sky“. Ein insgesamt eher durchwachsenes Werk musste sich auch die eine oder andere Kritik gefallen lassen – Schnee von gestern, denn „Facing The Enemy“, das insgesamt neunte Album der Power Metal-Recken, ist ein deutlicher Schritt nach vorne. Was gleich auffällt: AT VANCE fahren ihre Neoclassic-Einflüsse zurück und konzentrieren sich mehr auf den Rock / Metal-Sektor. Das tut den Songs auf "Facing The Enemy" richtig gut...doch der Reihe nach:
Das Gespann Rick Altzi und Bandmitbegründer Olaf Lenk harmoniert immer besser, die meisten Songs zünden von der ersten Minute an und bringen trotzdem den typischen At Vance-Sound mit. „Heaven Is Calling“ ist ein treibender Opener der gut abgeht, richtig groß wird`s mit dem Titeltrack „Facing The Enemy“. Starker Refrain und eine tolle Hymne, die AT VANCE hier geschaffen haben. „Eyes of A Stranger“ ist zwar einer der ausgelutschtesten Songtitel aller Zeiten – At VANCE machen daraus aber einen ordentlichen Geradeaus-Rocker. Weitere Anspieltipps sind auf jeden Fall „See Me Crying“, ein melodisch-groovender Song der langsameren Gangart. „Tokyo“ ist wieder ein Cover-Song, diesmal haben sich AT VANCE aber für eine 80er Hard Rock-Hymne entschieden und (Gott sei Dank) nicht für ein klassisches Stück.
Überhaupt ist auf „Facing The Enemy“ der Hard Rock sehr präsent. Weniger Schnickschnack, mehr Gitarren – das funktioniert hier richtig gut. Trotzdem darf der obligatorische Frickel-Song nicht fehlen – das Instrumental-Stück „March of the Dwarfs“ liefert Futter für alle Guitar-Wizard-Freaks. Zum Schluss noch eine entspannte Ballade – AT VANCE haben bewiesen, dass sie auch nach vielen Besetzungswechseln und einigen unbeständigen Jahren immer für eine Überraschung gut sind.
Fazit: „Facing The Enemy“ ist deutlich besser als die letzten Alben und sorgt dafür, dass AT VANCE immer noch (und wieder) zu den deutschen Vorzeige-Metallern gehören. Einfach gut.
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. Heaven Is Calling
2. Facing Your Enemy
3. Eyes Of A Stranger
4. Fear No Evil
5. Live Learn
6. Don't Dream
7. See Me Crying
8. Saviour
9. Tokyo
10. March Of The Dwarf
11. Fame And Fortune
12. Things I Never Needed
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7.5 Punkte von Shylock (am 01.05.2012)
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musikalischer Background des Verfassers Melodic Metal, Melodic Rock, AOR, Sleaze-Glam, Progressive, Power Metal
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