Tyketto (USA) "Dig In Deep" CD
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TYKETTO zählen zu den typischen Bands Anfang der 90er Jahre, die kurz vor dem großen Start schon viel zu früh ausgebremst wurden. "Don`t Come Easy" und "Strenght in Numbers" sind super Alben, denen man damals im Jahr 1994 aber kaum noch große Aufmerksamkeit schenkte. Ein paar Jahre früher hätten TYKETTO einen würdigen Platz neben Bon Jovi und Aerosmith einnehmen können, doch der Grunge hat Danny Vaughn und Konsorten einen Strich durch die Rechnung gemacht. Daraufhin ließ sich die Band viele Jahre Zeit, um einiges in Ordnung zu bringen. Danny Vaughn war anschließend auf Solopfaden unterwegs, bis sich die Band 2008 schließlich erneut in der alten Besetzung formierte. Nun also das langersehnte Comeback-Album "Dig in Deep", mit dem sich die Rocker wieder auf ihre alten Tugenden besinnen.
TYKETTO gehörten nie zu den typischen Hair Metal-Bands. Der Sound war stets erdig und bodenständig - Keyboards sucht man auch auf "Dig in Deep" vergeblich. "Faithless" rockt mit eingängigem Riff drauflos und ist trotz des schwerfälligen Beats ein ordentlicher Opener mit starkem Refrain. "Love To Love" ist auch rockig, versteckt aber die akustischen Gitarren keinesfalls. Der Song könnte auch von Extreme oder Jack Blades stammen. "Here`s Hoping it hurts" legt dann den Sound für das komplette Album fest: Grooviger Rock der alten Schule, wie ihn Bon Jovi zur Jahrtausendwende gespielt hat. das ist sicher nichts Neues, dafür immer noch sehr gut gemacht und für Freunde gepflegter Rockmusik absolut zu empfehlen.
Mir persönlich fehlt der Scheibe ein bisschen das Tempo, denn manche Songs wie zum Beispiel "Monday" oder "Let This One Slide" plätschern etwas zu brav vor sich hin. Der finale Track "This Is How we say Goodbye" schlägt balladentechnisch aber alles und dürfte Jon Bon Jovi richtig neidisch aussehen lassen.
Fazit: TYKETTO sind wieder zurück und tun so, als hätte es die letzten 18 Jahre nicht gegeben. Bodenständige Rockmusik für Liebhaber etwas gesetzteren Hard Rocks.
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. Faithless
2. Love to Love
3. Here's Hoping It Hurts
4. Battle Lines
5. The Fight Left in Me
6. Evaporate
7. Monday
8. Dig in Deep
9. Sound Off
10. Let This One Slide
11. This Is How We Say Goodbye
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7.0 Punkte von Shylock (am 20.04.2012)
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musikalischer Background des Verfassers Melodic Metal, Melodic Rock, AOR, Sleaze-Glam, Progressive, Power Metal
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