GurD (Schweiz) "Never fail" CD
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Einige von denen die schon lange dabei sind haben sich letztes Jahr sicher gefragt: Ja sind die denn nicht tot zu kriegen? Metalheads jüngeren Datums werden sich eventuell gedacht haben: GURD – kenn ich nicht.
Und ich muss gestehen, ich gehöre ja auch zum ersten Teil. Das erste Mal live gesehen mit dem ersten Album im Vorprogramm von The Spudmonsters attestierte ich GURD noch eine große Zukunft (aus damaliger Sicht). Doch irgendwie haben es GURD nie so richtig geschafft.
Das erste Nase rümpfen kam dann schon mit dem Remix-Album in den Neunzigern (alles remixen war ja mordsmäsig angesagt damals). Irgendwie nie die Kurve gekriegt, immer irgendwie einen Schritt zu langsam möchte man meinen.
Selbst dann aus den Augen verloren und nun liegt hier ’Never fail’ auf dem Tisch und ich muss gestehen, ich habe mit so einem geilen Brett nicht gerechnet.
Keine Experimente, kein Jump-Jump, keine Remixe. Nur satter Thrash Metal mit modernem Anstrich und ein paar cleanen Vocals. Aufgebrezelt mit einiges an Melodien und V.O. schreibt noch immer vom Feinsten.
Gleich der Opener/Titeltrack schraubt einem die Birne ab. Gefolgt von ’Terminate’ & ’Burn yourself’ die in die gleiche Kerbe schlagen, bevor man bei ’Rising from the ashes’ das erste mal etwas aufatmen darf und GURD einen Gang runter schalten.
Treibende Drums, messerscharfe Riffs, die Produktion perfekt für die Art von Thrash Brett. Nicht angestaubt und auch nicht total überproduziert.
Die Vocals möchte ich hier extra nochmal hervorheben, denn so eine ausgezeichnete Gesangsleistung von V.O. hab ich schon lange nicht mehr gehört.
Egal ob schleppend oder speedig, GURD pendeln immer irgendwo zwischen Pro-Pain, Unbound, Pantera und einfach GURD.
Wer eine feine Alternative zu aufpoliertem Thrash Marke Machine Head haben möchte oder andersrum der Marke massiv-old-school Marke Witchburner – der liegt hier mit GURD’s- Never Fail goldrichtig.
Ausgezeichnet Jungs! So bitte einfach weitermachen!
| Tracklist: |
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Lineup: |
01 – Never fail
02 – Terminate
03 – Burn yourself
04 – Rising from the ashes
05 – A higher meaning
06 – The truth will leak
07 – Blame someone else
08 – No sleep for the damned (Grapes of wrath)
09 – Secret underground
10 – Velvet apocalypse
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8.0 Punkte von Meaningless (am 25.01.2012)
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musikalischer Background des Verfassers Death Metal (bevorzugt SwedenDeath), Thrash Metal, Stoner Rock, Power Metal, Hardcore, Doom Metal
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