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 Fist (Großbritannien) "Storm" CD

Fist - Storm CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Gut
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufenswert


Label: Demolition Records  (27 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2005   (1096 verwandte Reviews)
Spieldauer: 48:32
Musikstil: Hard Rock   (1038 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung:
Homepage: http://
Weitere Links: http://www.demolitionrecords.com
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Weitere Infos zu Fist:
REVIEWS:
Fist Storm
Mehr über Fist in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Erinnert sich noch irgendjemand der älteren Semester an die Kult(?) Band Fist von der Insel? Nicht zu verwechseln mit den kanadischen Fist, was seinerzeit auch zu einigem Unmut und Verwirrspielen geführt hat.
Gestartet mit dem ersten Album 1980 mit dem Titel „Turn the hell on“, befand sich die Band in genau der richtigen Phase um mit ihrem aggressiven typisch britischem Sound für Aufsehen zu sorgen. Die NWOBHM lag gerade in ihren Anfängen und es formierten sich viele Bands, von denen einige bis zum heutigen Tage immer noch über Kultcharakter verfügen. Eine dieser Bands waren Fist, die mit ihrem ersten Album und den für damalige Verhältnisse absoluten Übernummern „The watcher“, You’ll never get me up (in one of those)“ und natürlich „Name, rank and serial number“ für einiges Aufsehen sorgten. Es folgten danach insgesamt noch drei weitere Alben (so weit ich weiß), wobei ich allerdings bereits nach dem enttäuschenden zweiten Album „Back with a vengeance“ das Interesse an der Band verloren hatte.

Nun also gibt es diese Band wieder und nachdem sie sich bereits im letzten Jahr auf einigen europäischen Festivals haben blicken (und natürlich auch hören) ließen, folgt nun also nach fast 10 Jahren Abstinenz ein neuer Studio-Output. Meine erste Frage war logischerweise: „Was soll das? Macht das überhaupt Sinn?“ Der zweite Blick fiel unweigerlich auf das Booklet mit den Konterfeis der Herren Keith Satchfield (Lead Vocals, Guitars & Gründungsmitglied), Harry Hill (Drums, Urmitglied), Martin Metcalf (Guitars) und Peter Toole (Bass) und mein erster Eindruck wurde verstärkt. Man erblickt Gesichter, vermeintlich gezeichnet von der Zeit und zu viel Drogen und Alkohol. Bis dahin war ich fest der Meinung, dass diese Gestalten einfach nicht im Stande sind, in der heutigen Zeit noch etwas zu reissen. Aber weit gefehlt. Was die Herren auf dem Album an erstklssigen Songs an den Tag legen, knüpft zwangsläufig an den alten Zeiten an. Zudem finden sich mit „Name, rank and serial number“ und Never get me up in one of those“ zwei Songs des ersten Albums als Neueinspielung, womit wir es dann lediglich mit 8 neuen Tracks zu tun bekommen. Der Opener „Fee fi fo fum“ startet im klassischen Stil und macht Appetit auf mehr. Sicherlich sind die stimmlichen Aktivitäten von Herrn Satchfield nicht über jeden Zweifel erhaben, aber das waren sie auch schon damals nicht und es macht Spass dem Album zu lauschen. Zumal sich mit dem 10minütigen Titeltrack „Storm“ eine absolute Übernummer auf dem Album befindet, die ich den Jungs nicht mehr zugetraut hätte. Ein weiteres Highlight ist „Supercallousflagellisticexpertcunnilingus“ (meine Güte, wer denkt denn so einen Titel aus. Zuviel Mary Poppins gesehen, oder was?), der mit seinen an Led Zeppelin angelehnten Grooves anfangs etwas sperrig klingt, aber nach mehrmaligem Hören seine Reize offenbart. Alles in allem ein tolles Album, welches aber sicherlich auch für einige Kontroversen sorgen wird, womit wir zu der Frage kommen, wer das kaufen soll. Nun, sicherlich wird das Album den ein oder anderen alten Fan der Band zu begeistern wissen. Trotzdem sollten auch ruhig Hörer der moderneren Varianten ruhig mal ein Ohr riskieren, denn wir wollen doch nicht vergessen, dass ohne die NWOBHM viele Bands der Neuzeit wahrscheinlich nie gegeben hätte. Also Leute: Traut Euch!

Fazit: Mit Sicherheit kein Meilenstein in der History der Band, aber alleine für den Kultfaktor gibt’s noch mal einen Extrapunkt. Reinhören lohnt sich auf jeden Fall.

Tracks:
1. Fee fi fo fum
2. Guardian angel
3. Acid rock
4. Storm
5. Name rank and serial number
6. Try a little love on me
7. Brain damage
8. Supercallousflagellisticexpertcunnilingus
9. Big rig
10. Never get me up in one of those



 
7.5 Punkte von Christoph (am 23.05.2005)
 
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