Dissecdead (Deutschland) "The ancient fortress" CD
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Wie schnell man in unserer Zeit ein Demo, Album, E.P. oder ähnliches raus bringen kann, führen einem DISSECDEAD vor Augen.
So gründed man kurz mal ein Fun-Projekt in 2011 um ca. zwei Monate später bereits ein Demo raus zu hauen. Wie viel Ernsthaftigkeit oder wie viel reiner Spaß dabei war, will ich mir nicht anmaßen zu beurteilen.
Kommen wir zur Mucke. Death Metal. Nicht mehr und nicht weniger. Old schooliger Death Metal. Growl Vocals, Gutteral Vocals, Screams, hauptsächlich im Mid-Tempo und ein paar kleinere Geschwindigkeitsausschläge nach oben, gibts auch noch zu verzeichnen.
Bei all dem Stress den die Zwei evtl. gehabt haben müssen, kommen interessanterweise die Melodien dennoch nie zu kurz (The bonecult). Und die garnicht mal so schlecht!
Sehr angelehnt an die ganz alte Schweden Schule gemischt mit Ami-Death der
Mid-Neunziger lärmen sie sich durch die Tracks.
Tja, sogar einen Videoclip gibt es bereits zu bestaunen. Auf der MySpace Seite gibt es ’The rotten kingdom’ zu bestaunen. Wenn man den Ton mal ausmacht und nur die Bilder auf sich wirken lässt fühlt man sich sofort an Entombed’s legedäres Band-Pic vor dem Kreuz erinnert.
Die Produktion ist genau wie man es sich vorstellt. Gemischt und aufgenommen wurde selbst.
Etwas dumpf das Ganze - passt aber bestens zur Mucke. Die lebt vom Moder und Dreck, sowas sollte eh nicht glanz-poliert sein.
Spätestens aber bei Double-Bass Salven kommt einem aber unweigerlich ein Drumcomputer in den Sinn. Jungs; das ist nicht so töfte.
Wer auf total undergroundigen, dreckig stampfenden Death Metal steht und ein ge-fakter Schlagzeuger nicht ganz so viel ausmacht (was bei der ’Produktion’ ohnehin eher zweitrangig ist) könnte durchaus an ’The ancient fortress’ Gefallen finden.
Unter Berücksichtigung aller Fakten muss ich sagen: Da gibt es viel schlimmere und vor-allem schlechtere Sachen auf dem Markt, die sogar einen Plattendeal haben.
MIR gefällts! DISSECDEAD – YAY!
| Tracklist: |
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Lineup: |
1 – When death returns
2 – The rotten kingdom
3 – Drowning in gore
4 – The bonecult
5 – The edge of life
6 – Buried to be forgotten
7 – Bloodstorm
8 – Scourge father christ
9 – The ancient fortress
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Vocals: Marco Pecher Music: Oliver Reimer
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5.5 Punkte von Meaningless (am 10.07.2011)
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musikalischer Background des Verfassers Death Metal (bevorzugt SwedenDeath), Thrash Metal, Stoner Rock, Power Metal, Hardcore, Doom Metal
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