R E T (Reaction Extasy Trance) (Tschechien) "The Dark at the End of the Tunnel" CD
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Neun Songs werden angezeigt und das bei ganzen 35 Minuten. Ein Intro eröffnet diese dunkel-rockige Scheibe der tschechischen Formation und zwei weitere instrumentale Tracks finden auf dieser CD Platz. Daher würde ich dies als ein Mini-Album bezeichnen und nicht als ein reguläres full-lenght Album. Bei einer Band, die seit 16 Jahren mit Musik zu tun hat und in der Szene von und über sich reden lässt*, könnte man jedoch vielleicht auch mehr erwarten, aber na ja, dafür sind die Tracks zumindest unterschiedlich.
(*auch wenn dies ausschließlich im tschechischen Raum geschieht)
Doch auch mit dem langgewählten Titel „The Dark at the End of the Tunnel“ werden sie für meine Begriffe im Untergrund der tschechischen Bewegung bleiben. Zu einfach strukturiert und zu verschieden sind die einzelnen Tracks. Den Songs fehlt es an Überzeugung, Kraft und Reife. Es klingt eher nach einem Demo und nicht nach einer Band, die schon jahrelang mit Musik zu tun hat. Zwar gibt es hier und da Passagen und Parts, die durchaus den Metalfreak in mir erwecken („System of salvation“ und „Eternal enemy“), aber so ganz den Dreh raus scheinen sie für meine Begriffe nicht zu haben.
Mal präsentieren R.E.T. ruhigere und schleppende Riffs, die den Doom Metal auszeichnen und dann brettern sie los, was das Zeug hält , was dem ein oder anderen an Death Metal erinnern dürfte. Zudem gibt es einen balladenähnlichen Track „Church of stone“, in dem auch eine weibliche Stimme deutlich zum Vorschein kommt. Im großen und ganzen erinnern mich einige Tracks an die hannoversche Band Winter Dome, doch leider fehlt bei R.E.T. der durchgängige Härtegrad.
Fazit: „The Dark at the End of the Tunnel“ ist eintöniger Doom Dark Metal, dem es an Gradlinigkeit und Aussagekraft fehlt. Zudem trägt die Produktion auch nicht sehr dazu bei, dass man sich dieser Scheibe widmen sollte. Etwas mehr Reife, da man von Erfahrung bei R.E.T. nicht mehr sprechen kann, könnte nicht schaden. Vielleicht beim nächsten Mal. 3.0 Punkte von Arturek (am 26.04.2005)
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musikalischer Background des Verfassers ...sehr viel
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