Mystigma (Deutschland) "Andagony" CD
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Mit „Andagony“ macht sich eine deutsche Gruppe, die dereinst noch unter dem etwas verlängerten Namen „Tears of Mystigma“ gegründet wurde, daran, den Nachfolger ihres 2005er-Albums „Universal Surrender“ unter das Volk und in die heimischen Stereoanlagen zu befördern. Was den willigen Hörer nach Drücken des Play-Knopfes erwartet? Gradliniger Gothic Rock ohne viel Schnickschnack und Spielerei.
Die Zutaten dürften dabei ja altbekannt sein: Aggressive, aber eingängige Gitarrenriffs in Verbindung mit schweren Keyboardteppichen und zarten Pianoklängen schaffen ein düster-melodiöses Ganzes, während sich der Sänger seinen gesammelten Weltschmerz von der Seele singt. Dazu noch hier und da einige elektronische Elemente – fertig ist auch die Bauanleitung Marke Mystigma. „Andagony“ steht daher nicht nur als Ergebnis der Suche nach einem möglichst ausdrucksvollen Albumtitel, nein, der Name ist durchweg Programm. Innere Zerissenheit, Ängste, Liebe und Hass gleichermaßen – den alten Widersachern unseres Seelenfriedens kann sich auch Sänger Torsten Bäumer nicht entziehen. Neben den zwölf englischen Songs gibt es obendrauf noch den Bonustrack „In deine Hand“, eine textlich leicht abgewandelte Version von „Until it ends“.
Die CD wartet mit einem vollen und satten Ton auf, welcher an Intensität nicht viel zu wünschen übrig lässt. Verantwortlich dafür zeigte sich Vincent Sorg, dessen Können bereits Bands wie In Extremo oder Xandria zu ihrem Klang verhalf. Und auch dem neuen Opus von Mystigma kommt dies zweifelsfrei zugute.
Tja, was bleibt am Ende zu sagen? „Andagony“ ist solide und bodenständig, birgt aber nichts atemberaubend Neues. Die Scheibe geht leicht ins Ohr, vermochte bei mir aber bisher noch nicht dort haften zu bleiben, da sich die Stücke nach mehrmaligem Hören mitunter nicht mehr großartig voneinander unterscheiden; man hört sich sehr schnell satt an diesem Album. Was nicht heißen soll, dass es schlecht oder gar nervig ist, nein, aber leider reicht es hier nur für ein „durchschnittlich“.
| Tracklist: |
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Lineup: |
01. Quicksand
02. Antagonist of fear
03. Vision incomplete
04. No God knows
05. Close to you
06. Never seen before
07. Irony of fate
08. You're not real
09. Until it ends
10. I don't need you
11. I steal your light
12. Worlds collide
13. In deine Hand (Bonustrack)
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5.0 Punkte von Laughing Moon (am 22.10.2010)
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musikalischer Background des Verfassers Dark Metal, Gothic Rock/Metal, Folk
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[ Seit dem 22.10.10 wurde der Artikel 2159 mal gelesen ]
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