Auf Zelluloid gebannte Vampire und ihr umtriebiges Leben sind momentan – Twilight sei Dank – ja mächtig in Mode. Nach dem ganzen Fantasy und Piraten Hype Made in Höllywood das nächste „große Ding“. Da mutet eine satirische Aufarbeitung der Schose in Form der Horrorkomödie SUCK – BIS(S) ZUM ERFOLG schon fast als Majestätsbeleidigung an, oder?
Inhalt
Die Rockband „The Winners” tourt durch Amerika und versucht erfolglos, einen Plattenvertrag zu bekommen. Doch als eines Morgens Bassistin Jennifer zum Tourbus kommt, ist alles anders. Sie wird von einer mysteriösen, erfolgversprechenden Aura umgeben, mit der der Erfolg als Band schnell kommt. Genauso schnell kommt aber auch die Gewissheit, dass Jennifer ein Vampir geworden ist. Doch die Vampir-Nummer ist gut für die Band: Einer nach dem anderen wird zum Blutsauger und sie bekommen einen Plattenvertrag. Sie haben nun alles was, sie wollten, ausverkaufte Hallen und Groupies, die ihren letzten Tropfen Blut für ihre Idole geben. Aber mit dem Erfolg kommt ihnen auch Vampirjäger Van Helsing auf die Spur, und der findet Blutsauger gar nicht cool!
Kritik:
Um es vorweg zu nehmen, ganz ernst darf man den Film natürlich nicht nehmen. SUCK ist eine durchaus gut gemachte Horrorkomödie die einen gelungenen Spagat zwischen Rock’n Roll und dem ganzen Twilight Quatsch vollzieht. Herrlich eigenwillig verschroben inszeniert, verteilt Drehbuchautor Rob Stefaniuk ordentlich Seitenhiebe auf das Musik Biz und liefert als Regisseur die ein oder andere augenzwinkernde Hommage an alte Zeiten, als Vampirfilme generell als B-Movie im Hinterhof gedreht wurden. Achja, und als ob das noch nicht genug Jobs wären, hat Rob Stefaniuk auch gleich noch die Hauptrolle übernommen. Rein inhaltlich ist dem Film die B-Movie / Independent-Herkunft jedenfalls nicht allzu sehr anzumerken Und das auch Clockwork Orange Star Malcom McDowell (als Vampire Hunter van Helsing) für SUCK gewonnen werden konnte, spricht für sich.
Leider muss man leichte Abstriche bei der Synchronisierung machen, weshalb es sich für den versierten Anglistiker lohnt den Film mit Original Tonspur zu schauen. Aber das ist auch die einzige wirkliche Kritik, an einem Film, der dank solcher Protagonisten wie Alice Cooper, Iggy Pop oder Henry Rollins (seine Rolle als arrogant selbstverliebtes Miststück ist ihm bestimmt schwergefallen...) für den geneigten Rockfan zum sehenswerten Vergnügen wird.
Die Extras sind mit nur einem Feature alles andere als Fett ausgefallen, aber dafür ist das 45 Minuten lange „Making of“ sehr ausführlich ausgefallen und geizt nicht mit Insider Informationen. Prädikat: mal endlich ein sehenswertes Making of...
Fazit: SUCK-BIS(S) ZUM ERFOLG ist sicher keine neue Rocky Horror Picture Show aber Spaß und 87 Minuten Kurzweil sind garantiert.
Tracklist:
Lineup:
Daten:
Laufzeit Film: ca. 90 min
Features: Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
Verpackung: DVD Case, 2-DVD Steelbook & Blue-Ray Case
DVD-Typ: 1 x Blu-ray, 1x / 2x DVD
ohne Wertung von Blizzard (am 21.10.2010)
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musikalischer Background des Verfassers NWOBHM; Thrash- / Speed- / Power- / US- / Death- / Doom / Stoner Metal ; Glam / Classic/ Hard Rock & Sleaze,
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