Psycho Choke (Griechenland) "Unraveling Chaos" CD
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Was möchte diese Band uns sagen? Fest steht, dass sie so viel will und noch viel weniger kann. Die beeindruckende Jakob Hansen Produktion vermag es nicht darüber hinwegzutäuschen, dass Psycho Choke wirklich kein Mensch braucht und eigentlich könnte dieses Review nun zu Ende sein. Eigentlich, denn der erste Song „Freedom in a bottle of Scotch“ lässt zunächst aufhorchen. Eine fiese Thrashattacke per excellence, die mit gelungenen Clean Vocals versehen durchaus zu gefallen weiß und prädestiniert ist für eine Livesituation .Cooles Riffing ,gelungener Melodieeinsatz und ein dezenter Hatesphere Vibe animieren zum Zähne fletschen und Fäuste recken, bevor die Band bereits mit Song zwei in der Bedeutungslosigkeit versinkt. Denn jetzt fahren Psycho Choke die ganz schweren Geschütze auf und wildern in Nu Metal Gefilden, die wir alle schon lange vergessen glaubten. Pseudo Groove und Al Roys immer gleich klingende Gesangsperformance auf inspirationslosen Midtempo Riffs lassen den Hörer frustriert zur Skip Taste greifen, so er denn die Geduld besitzt weiter hören zu wollen. Überhaupt sind die Vocals einer der größten Schwachpunkte von „Unraveling Chaos“. Null Identität und das ewig gleiche Betonen der Gitarrenarbeit machen den Sänger schier unerträglich. Da werden gnadenlos Soli zugebrüllt und der ein oder andere unfreiwillig komische klingende Urlaut produziert. Das ist mitnichten brutal und schon gar kein Hardcore, denn die Band im Übrigen auch in ihrem Sound versteckt haben will. Wem ein gelungener Song reicht, kauft diese Platte und bedauert dann all die guten griechischen Bands, die nicht die Chance bekommen über ein mehr oder weniger bekanntes Label wie 7Hard zu veröffentlichen.
Abschließend bleibt nur noch die Frage zu klären, warum ein renommierter Produzent und Musiker wie Jakob Hansen es für nötig hält diesen Mist zu produzieren und ob man Gitarrenhelden wie Gus G. Gewalt angedroht hat, damit sie das ein oder andere Solo für diese Gurkentruppe einspielen.
Fazit: Wer modernen Thrash hören will macht einen weiten Bogen um dieses Stück Rohstoffverschwendung.
(Dieses Review wurde von Niklas Reimann verfasst.)
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. Intro
2. Freedom in a bottle of Scotch
3. Get Down
4. Death by Words
5. Streetwise
6. Obey
7. Swamp
8. Fire in the Hole
9. Dummy
10. Outro
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2.0 Punkte von Christoph (am 15.09.2010)
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musikalischer Background des Verfassers Melodicrock allgemein, AOR, True Metal, Prog-Metal
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