Quiet Riot (USA) "New and improved" CD
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Über Quiet Riot braucht man nun wirklich keine grossen Worte mehr zu verlieren, waren sie doch mit Vorreiter der anfangs der 80er boomenden Hardrockwelle in den USofA. Legendär geworden durch die Ursprungsformation, der kein geringerer als Randy Rhoads angehörte, der nach zwei Alben (Quiet Riot I & Quiet Riot II) die Band Richtung Ozzy Osbourne verliess und 1982 tragisch bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Bis heute ist die famose Gitarrenarbeit aus den Anfangstagen von Quiet Riot und Ozzy nicht wegzudenken, zu gross ist die Lücke, die er hinterlassen hat.
1983 hatte Quiet Riot, in der Besetzung Kevin DuBrow (Vocals), Carlos Cavazo (Guitar), Rudy Sarzo (Bass) und Frankie Banali (Drums), ihren ersten grossen Hit mit einer Coverversion des Slade Klassikers „Cum on feel the noize“. Das Album „Metal Health“ stieg gross in die Charts ein und brachte den internationalen Durchbruch. Nach mehreren Alben brach die Band auseinander, was darin gipfelte, dass die markante Stimme von Kevin DuBrow auf ihrem sechsten Album (Quiet Riot) durch Paul Shortino (Ex-Rough Cutt) ersetzt wurde. 1997 dann schliesslich taten sich die Ur-Mitgleider wieder zusammen, um gemeinsam auf Tour zu gehen. Im Anschluss enstand das grandiose Album „Alive and Well“, welches den Fan songtechnisch zurückführte in die gute alte Zeit der 80er. Auf dem Album befanden sich 9 neue Tracks und 6 neu eingespielte Klassiker. Es erschien 1999 auf dem französischen Axe Killer Label. Nachdem das Label vor geraumer Zeit aufgehört hatte zu existieren, war es schwierig geworden an das Album nochmals ranzukommen. Nun haben sich die Belgier Mausoleum die Rechte gesichert und veröffentlichen das Album nochmals mit verändertem Titel und anderem Coverartwork. Ansonsten bleibt alles beim alten, ausser der Tracklist, die geringfügig in der Reihenfolge variiert. Wer sich an den grossartigen Alben „Metal Health“ und „Condition Critical“ nicht satthören konnte, wird auch hier sicherlich seinen Gefallen finden. Vergessen sind die Jahre der uninspirierten Songs und schlechter Performances.
Fazit: Wer das Original noch nicht besitzt, muss hier einfach zugreifen. Amerikanischer Hardrock, der zwanzig Jahre überstanden hat und immer noch frisch klingt.
Tracks:
1. Don’t know what I want
2. Angry
3. Alive and well
4. The ritual
5. Overworked and underpaid
6. Slam dunk (Way to go)
7. Too much information
8. Against the wall
9. Highway to hell
10. Sign o the times
11. Don’t want to let you go
12. The wild and the young
13. Mama weer all crazee now
14. Cum on feel the noize
15.. Metal health (Bang your head)
8.0 Punkte von Christoph (am 29.03.2005)
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musikalischer Background des Verfassers Melodicrock allgemein, AOR, True Metal, Prog-Metal
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