Black Label Society (USA) "Order Of The Black" CD
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Zakk Wylde, geschasster Ozzy Gitarrist und Rübezahl in einer Person, ist und bleibt eine der schillernden Persönlichkeiten des Metalzirkus. Mit seiner eigenen Band BLACK LABEL SOCIETY legt der Mann nach erfolgreichem Alkoholentzug ein neues Album vor.
Seien wir mal ehrlich, die Liste der Musiker die nach erfolgreichen Entziehungskuren in die Inspirationslosigkeit fallen ist lang. Gott sei Dank beweist Zakk Wylde das es auch anders geht. Denn das mittlerweile achte BLS Album „Order Of The Black“ ist voll von kleinen den BLS Kosmos bereichernden Neuerungen, ohne aber radikal den Kurs der Band zu ändern.
Der Opener geht gleich richtig zur Sache und offenbart die BLS typischen Breitwandgitarren die (Überraschung) mit einigen klasse Solis garniert, sehr schmackhaft serviert werden. Als weiteres Novum zeigt sich, das Zakk mit seiner stimmlichen Ausrichtung sich immer hörbarer an die frühen Tage seinen ehemaligen Arbeitgebers annährt. Eine Tatsache die in der Folge noch öfter hörbar hervortritt, aber nie die wahre Identität des Herrn Wylde verschleiert. Vielleicht ist dies der Grund warum „Order Of The Black“ das erste BLS Album ist, das mir durchgängig zu gefallen weiß. Vielleicht ist es auch die gelungene Zusammenführung von brutalen Riffsalven (der erwähnte Opener ’Crazy Horse’), doomigen Southern Rock (’Southern Dissolution’), thrashigen Nummern wie das simple aber sehr effiziente ’Overlord’ und nachdenklichen Pianosongs ('Darkest Days’, ’Time Waits For No One’)
Und auch die etwas sperrige Singleauskopplung 'Parade of the Dead’ zündet nach ein paar Durchläufen tatsächlich noch. Das Zakk Wylde nicht umsonst vor kurzem mit diversen Ehrungen überhäuft wurde überrascht angesichts der hier gebotenen Bandbreite Sechssaitiger Kunst nicht. Egal ob stahlharte Riffs, gediegene Soliattacken, schwer groovende Walzen oder bluesgeschwängerte Töne: Der Mann brilliert durchgängig und auf allen Ebenen. Und genau das ist der Grund warum „Order Of The Black“ durchweg großartiges bietet und beweist das auch trockengelegte Musiker keineswegs in ein kreatives Loch fallen müssen. Respekt und Anerkennung für ein derart starkes Album Mr. Wylde!
Fazit: Saustarke, wenngleich auch typische BLACK LABEL SOCIETY Kost die aufgrund der gebotenen Abwechslung die etwas schwächeren letzten Alben vergessen macht.
Line-Up:
Zakk Wylde - Vocals, Guitar
Nick Catanese - Guitar
John "J.D." DeServio - Bass
Will Hunt - Drums
| Tracklist: |
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Lineup: |
01. Crazy Horse
02. Overlord
03. Parade Of The Dead
04. Darkest Days
05. Black Sunday
06. Southern Dissolution
07. Time Waits For No One
08. Godspeed Hellbound
09. War Of Heaven
10. Shallow Grave
11. Chupacatra
12. Riders Of The Damned
13. January
14. Can't Find My Way Home
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8.5 Punkte von Blizzard (am 01.09.2010)
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musikalischer Background des Verfassers NWOBHM; Thrash- / Speed- / Power- / US- / Death- / Doom / Stoner Metal ; Glam / Classic/ Hard Rock & Sleaze,
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