Disbelief (Deutschland) "Heal" CD
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DISBELIEF feiern ihr 20-jähriges! Gratulation! Ich denke, dass man DISBELIEF aus Deutschland nicht mehr groß vorstellen braucht. Auch wenn sie bis jetzt nicht den massiven Durchbruch verzeichnen konnten, so kennt den Namen dennoch fast jeder Metalhead.
Eines vorweg: 'Heal' ist mal eine nette und etwas andere Idee zu einem Jubiläum, als das was sonst so raus gebracht wird. Meist handelt es sich um ein Live-Album und das wars.
Hier sieht es etwas anders aus. Es gibt vier Neukompositionen, die sehr an persönliche Einflüsse angelehnt sind. Auch Cover-Versions gibt es zu hören. Auch wenn ich kein großer Fan von DISBELIEF bin, so gefällt mir 'Heal' überdurchschnittlich gut.
Da gibt es das sehr schleppende 'Certainty of reality', das sich wie eine Doomwalze aus den Boxen quält. Die Vocals gehen sogar bis in den Clean-Bereich rein und sie klingen richtig fein. Mit 'Isolation' hat man einen reinrassigen Thrasher am Start der richtig Laune macht. Beim Opener selbst kommt man das eine ums andere Mal nicht drum herum sich an Possessed erinnert zu fühlen. Von der Mucke bis zum Titel 'The eyes of horror'.
Weiter geht es mit Cover-Versions von King Diamond (Welcome home), Crimson Glory (Red sharks) und Killing Joke (Love like blood). Meiner Meinung nach sehr gut arrangiert. 'Welcome home' bekommt durch die aggressiven Vocals seinen ganz eigenen Touch und bei 'Love like blood' mischen sich wieder Clean-Vocals mit rein die ausgezeichnet in den Song passen.
Zum Abschluss gibt es noch ein Remake von 'Shine'. Gefällt mir ganz gut. Die Vocals sind großartig und die Produktion geht sowieso von dem ganzen Teil mehr als nur in Ordnung. Allerdings kenne ich nicht das Original von 'Shine' und kann somit leider keinen direkten Vergleich ziehen.
Die Originalversion beinhaltet noch eine BonusDVD und rundet das Jubiläumspaket bestens ab.
Als Fazit bleibt zu sagen: Auch ohne DISBLIEF Fan zu sein, kann man an 'Heal' durchaus seine Freude haben und für DISBLIEF-Die-Hard's ist es sowieso ein Pflichtkauf der sich lohnt.
| Tracklist: |
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Lineup: |
01 – The eyes of horror
02 – Isolation
03 – The last force-attack
04 – Certainty of reality
05 – Welcome home (King Diamond)
06 – Red sharks (Crimson Glory)
07 – Love like blood (Killing Joke)
08 – Shine (Remake)
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7.0 Punkte von Meaningless (am 20.06.2010)
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musikalischer Background des Verfassers Death Metal (bevorzugt SwedenDeath), Thrash Metal, Stoner Rock, Power Metal, Hardcore, Doom Metal
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