Iggy & The Stooges (USA) "Raw Power Legacy Edition" CD
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Iggy und seine Stooges vorstellen zu müssen, wäre eine reine Verschwendung von Textzeilen. Das dritte und letzte Album vor ihrem ersten offiziellen Split im Jahre 1973 gibt es nun seit April via Columbia Records als sog. Legacy Edition. Mittlerweile haben sich die Mannen ja seit 2007 wieder lieb, auch wenn mal wieder ein schwerer Schlag die Band 2009 getroffen hat.
Im neuen Soundgewand wird der raue und unverwechselbare Beginn der Punkära auf „Raw Power“ um die Ohren gehauen. Die Kids von heute würden staunen und sich eigentlich wundern, ob nun diese krasse Band oder gar Combos wie Misfits, Samhain oder Sex Pistols, Bad Religion und Dead Kennedys zuerst da waren. Doch Pustekuchen! Wenn man beim dreckigen Rock mitreden will bzw. damals wollte, dann gab es nichts außer Iggy Pop und seinen Kumpanen – dazu noch den Mix-Produzenten dieser Scheibe, nämlich kein Geringeren als David „Ziggy Stardust“ Bowie!
Abgewrackte Tracks, die eben knallen. Mehr braucht man nicht, um von sich reden zu lassen und eben zu provozieren. Kurz, direkt und gradlinig! Nur darauf kam es eben zu dieser Zeit an der Weltbands wie u.a. The Doors und Rolling Stones an. Um sich auch zwischen Bands wie Black Sabbath als auch den Lieblingen der Schwiegermütter Led Zeppelin einzureihen, aber eben abzugrenzen. The Stooges haben gezeigt, dass es auch rockig und eben enorm dreckig zugehen kann.
Neben dem offiziellen neu gemastertem Album gibt es bei dieser Legacy-Edition, die übrigens im schönen Digipak samt zahlreichen alten Fotos und coolem Booklet (mit vielen Beiträgen!) daherkommt, auch noch eine zweite CD. Diese präsentiert ein bisher unveröffentlichtes Livekonzert von 1973 in Atlanta sowie zwei Bonustracks. Diese Livesongs, natürlich mit dem Hauptaugenmerk auf „Raw Power“, haben es einfach in sich. Und man sollte sich über die Qualität des Sounds nicht streiten – zumal diese keinesfalls miserabel ist. Hier wird erneut deutlich wie chaotisch diese Zeiten damals gewesen sein müssen. Es wirkt alles so dreckig, rau, aber eben dennoch voller Hingabe und äußerst authentisch. Einfach nur Punk - kult.
Machen wir uns nichts vor. „Raw Power“ war, ist und wird immer – nicht bloß aufgrund des direkten Titels - als das mit einflussreichste Album zur großen Welle des Punk/Rock bleiben! Eine durchaus gelungene Wiederveröffentlichung.
(normalerweise wäre es eine glatte 10 Punkte-Wertung wert, aber es ist nun mal ein Re-Release!)
| Tracklist: |
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Lineup: |
CD 1: -33:58 Min.-
1. Search And Destroy
2. Gimme Danger
3. Your Pretty Face Is Going To Hell
4. Penetration
5. Raw Power
6. I Need Somebody
7. Shake Appeal
8. Death Trip
CD 2: -68:43 Min.
"Georgia Peaches" Live Atlanta
1. Introduction
2. Raw Power
3. Head On
4. Gimme Danger
5. Search And Destroy
6. I Need Somebody
7. Heavy Liquid
8. Cock In My Pocket
9. Open Up And Bleed
Bonus:
Doojiman
Head On
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ohne Wertung von Arturek (am 11.05.2010)
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musikalischer Background des Verfassers ...sehr viel
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