Arma Gathas (Schweiz) "Dead to this World" CD
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Dunkle Themen scheinen die Metalcorefraktion derzeit zu begeistern. Wie schon Freya mit "All hail the End", veröffentlicht die 2006 gegründete "Allstar"formation Arma Gathas ein Konzeptalbum, welches sich mit den finsteren Abgründen der Menschheit befasst. Das man dabei mit einem hohen musikalischen Level rechnen kann, verspricht ein Blick auf das Line-Up. Dieses besteht nämlich unter anderem aus Simon Füllemann (Ex-Cataract), Ché Snelting (Ex-Born From Pain) und Marc Niedersberg (Machinemade God). Darüber hinaus wirkte auch noch Tim Lambesis (As I Lay Dying) am Songwriting mit.
Die daraus resultierenten Erwartung werden auch tatsächlich erfüllt, denn das Debüt kann sich durchaus hören lassen. In erster Linie zocken Arma Gathas hardcorelastigen Metalcore, wie man ihn von Bands wie Born From Pain, Hatebreed oder Terror kennt und liebt. Von der Geschwindigkeit her bewegen sich die Songs meistens im treibenden Uptempobereich. Allerdings baut die Band zwischen den groovenden Riffs gerne mal gebremste, atmosphärische Parts ein, welcher für Auflockerung sorgen. Außerdem heben sich Arma Gathas vom Genrestandard ab, indem sie ruhige, akkustische Zwischenstücke ("Antagonist", "Liberate me" und "Protagonist") einschieben. Ab und zu spürt man sogar einen Hauch von Epik, denn selbst Klavier und Streicher kommen (wie im genialen "Our last Goodbye - Our last Breath") zum Einsatz.
Durch solche "genrefremden" Elemente wird ein interessanter Effekt erzeugt: Einerseits entwickelt sich der Charakter eines Gesamtwerkes, welcher bekanntlich ein Konzeptalbum ausmacht, aber andererseits können die einzelnen Songs immer noch für sich allein stehen und laden durch ihre direkte Spielweise zum Headbangen ein. Die Lyrics wurden übrigens auf ähnliche Weise angelegt. Diese stellen zwar eine Art zusammenhängente Geschichte dar, besitzen aber dennoch jeweils eine zentrale Aussage, die unabhängig vom Rest betrachtet werden kann. Wo wir einmal bei den Texten sind: Die gesangliche Umsetzung meistert Ché wie man es von seiner Born From Pain-Zeit gewohnt ist, wobei er hier noch etwas variabler vorgeht. So kommen z.B. auch vereinzelt Growls zum Einsatz.
Zusammenfassent kann man sagen, dass "Dead to this World" zwar nichts grundlegend Neues bietet, aber durch dunkle Elemente und gutes Songwriting werden die Grenzen des sonst so engstirnigen Genres ausgereizt und somit setzt sich das Ganze in den Gehörgängen fest.
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. Antagonist
2. The Rise and Fall
3. Losing Hope
4. The Lies of Man
5. The Damage done
6. Liberate me
7. Depopulation
8. New Saviour
9. Generation Doom
10. Protagonist
11. God's Wrath
12. Constant Hunt for Blood
13. Our final Breath - Our last Goodbye
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7.5 Punkte von Metalrocky (am 29.04.2010)
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musikalischer Background des Verfassers Vor allem deutschsprachiger Black Metal! Ansonsten bin ich offen für alles.
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