Crashdiet (Schweden) "Generation Wild" CD
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Der Titel "Sleaze-Metal Album des Jahres" scheint noch untertrieben zu sein, wenn man den ersten Klängen von CRASHDIETs neuem Album lauscht. Die Schweden haben endlich zu ihrer alten Form zurückgefunden und die Songs von „Generation Wild“ setzen sich derart tief in den Gehörgängen fest, dass mir schon fast die Superlative ausgehen. In der Tat gab es nur eine Band, die in den letzten Jahren an diesen Standard herangekommen ist - und das waren die Jungs selbst mit ihrem fantastischen Debüt "Rest In Sleaze". Dabei sah es im Vorfeld nicht danach aus, dass CRASHDIET je wieder in der Lage sein sollte, ein derartiges Hammeralbum an den Start zu schicken. Nach dem Tod von Leadsänger Dave Lepard im Januar 2006 war man geschockt und zutiefst erschüttert – war mit Lepard doch einer der genialsten Sänger des Genres viel zu jung aus der Welt geschieden. Es folgte eine Findungsphase, während der die Jungs mit Nachfolger Olliver Twisted zwar einen guten Sänger gefunden hatten, jedoch intern nicht ganz harmonieren konnten. Man trennte sich im Sommer 2008 und alles war wieder offen.
Nun folgt also mit neuer Gesangsbesetzung das dritte Werk von CRASHDIET und mit Sänger Simon Cruz wirken die Jungs kompakter und energiegeladener denn je. Zehn grandiose Sleaze-Kracher liefert „Generation Wild“ ab, allen voran der gleichnamige Titeltrack und gleichzeitig Single-Auskopplung des Albums. Der Refrain geht nicht mehr aus dem Ohr und auch „Save Her“ oder das treibende „Down with the Dust“ stellen alles in den Schatten, was seit dem Debüt „Rest in Sleaze“ in diesem Genre veröffentlicht wurde. Ausfälle findet man auf „Generation Wild“ absolut keine, das Album liefert erstklassigen Hard Rock, der von Produzent Tobias Lindell stark in Szene gesetzt wurde. Simon Cruz ist in der Tat der perfekte Mann für den Job am Mikro. Sein Gesang dominiert die Songs, schafft den Bogen zwischen rockig und sleazig bis hin zu gefühlvollen Passagen. CRASHDIET beweisen auch in punkto Songwriting mit ihrem Sinn für eingängige Hard Rock-Hymnen, dass der große Schicksalsschlag aus dem Jahr 2006 überwunden ist und die Band zurück zu ihrer alten Stärke gefunden hat. „Generation Wild“ ist nicht nur eine Verbeugung vor dem Sleaze-Metal der 80er, sondern gleichzeitig ein Aufbruch und ein Blick nach vorne. Hier machen vier Jungs genau das, was sie am besten können: Metal spielen, und Spaß dabei haben – Mit „Generation Wild“ sind sie damit auf dem besten Weg, ein unvergessenen Klassiker des Genres abzuliefern.
Fazit: Ohne Frage eines der besten Alben dieses Jahres – CRASHDIET lassen die nahezu perfekteste Sleaze-Granate der letzten Jahre hoch gehen.
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. 442 (Intro)
2. Armageddon
3. So alive
4. Generation wild
5. Rebel
6. Save her
7. Down with the dust
8. Native nature
9. Chemical
10. Bound to fall
11. Beautiful pain
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10.0 Punkte von Shylock (am 18.04.2010)
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musikalischer Background des Verfassers Melodic Metal, Melodic Rock, AOR, Sleaze-Glam, Progressive, Power Metal
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[ Seit dem 18.04.10 wurde der Artikel 2775 mal gelesen ]
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