World to Ashes (Deutschland) "In Contemplation of Death" CD
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Das Label versucht mit allen Mitteln dieses Album schmackhaft zu machen. Zunächst erfolgt das gewohnte Namedropping (Live waren die Rostocker z.B. schon mit Eluveitie, Endstille und Crisis Never Ends unterwegs) und danach preist man das aktuelle Werk mit folgender Beschreibung: "(Das Album) zeigt die Band auf dem Höhepunkt ihrer bisherigen Entwicklung und vereint großartige Deathmetalkompositionen mit Anleihen aus dem Metalcore." Bei solchen Worten ist natürlich Vorsicht geboten. Tatsächlich spielen World to Ashes nur langweiligen, bereits tausendfach gehörten Melodic Death Metal mit leichter Old School-Kante und viel As I Lay Dying-Abschaue. Wenn das ihren Höhepunkt darstellen soll, dann bin ich froh, dass ich die Vorgänger-EP "Of what there ist to come" nicht hören musste!
Hiervon bleibt nämlich wirklich gar nichts hängen! Stattdessen werden belanglose Genrestandards herunter geleiert, ohne dabei auch nur eine einzige innovative Idee zu bieten. Dazu schreit der Sänger, abgesehen von ein paar Growls, monoton und variationslos. Spieltechnisch geht das Ganze ja in Ordnung, aber mit der Zeit wird das Album mit seinen gesichtslosen und gleichförmigen Songs total langweilig. Da geht selbst der Gastgesang von Claudio Enzler (Sacrificium) auf den beiden Tracks "Riven" und "Facing Death" unter. Es sollte der Band stark zu Denken geben, dass das Coverartwork und ein instrumentales Zwischenstück ("Yesterday is burning black") noch das Beste am ganzen Album sind.
"In Contemplation of Death" beweist mal wieder, dass es heutzutage einfach zu viele Melodic Death und Metalcore-Bands gibt. Worlds to Ashes sind einfach ideenlos und werden berechtigterweise in der Flut an monatlichen Veröffentlichungen untergehen. Nur echten Melo Death-Sammlern mit Anspruch auf Vollständigkeit empfehle ich dieses Album. Alle anderen lassen lieber die Finger davon!
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. Into the Abyss
2. Beyond the Veil
3. Pale Cold Water
4. Tie Killer Hypocrites
5. Vanity
6. The Lucent Gate
7. Path of Uncertainty
8. Yesterday is burning Black
9. Riven
10. A Soul divided
11. Facing Death
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4.0 Punkte von Metalrocky (am 05.04.2010)
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musikalischer Background des Verfassers Vor allem deutschsprachiger Black Metal! Ansonsten bin ich offen für alles.
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