Forporgent (Deutschland) "Forporgent" CD
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Erst seit 2006 lärmt die recht junge Formation Forporgent durchs bayrische Unterholz. Ihre simpel „Forporgent “ betitelte EP rief das Label Düsterwald auf den Plan die die Jungs kurzerhand unter ihre Fittiche nahmen. Über eben dieses Label wurde die EP nun mit zwei zusätzlichen Tracks erneut auf den Markt gebracht. Soweit zur Historie….
Musikalisch merkt man den Jungs ihr kurzes Bandlaben allerdings nicht so recht an. Mit einer Produktion im Rücken, die es locker mit einem regulären Album aufnehmen kann, bewegen sich Forporgent wie so viele Combos im riesigen Becken des Melodic Death Metal. Man hat die großen Vorreiter der Melo Death Szene wohl recht ausgiebig studiert, sodass Liebhaber des Genres hier solide aber eben auch durchweg gewohnte Kost vorgesetzt bekommen. Ausflüge oder Experimente sind schlichtweg Fehlanzeige. Die Gitarren warten mit der ein oder anderen gut geführten Melodielinie auf und können mit recht knackigen Riffs ordentlich Druck entfachen. Hier und da noch ein paar Samples aus dem elektrischen Klimperkasten und fertig ist der Melo Death aus der Einheitspackung. Einheitspackung deshalb, weil In Flames oder Dark Tranquillity derlei Sounds schon Anno ’95 perfektioniert haben und seitdem tausendfach kopiert wurden und keineswegs deshalb weil es schlecht ist was Forporgent hier abliefern. Ihr Handwerk verstehen die Jungs nämlich durchweg, lediglich der auf alter Göteborger Tradition aufbauende Gesang ist bei Forporgent auf Dauer doch noch etwas einfach und ermüdend gestrickt. Das man auf dieser Position vielleicht nicht das glücklichste Händchen hat, beweisen dann auch die beiden letzten Tracks, auf denen der neue Mann am Mikro alles gnadenlos in Grund und Boden grunzt, leider auch die Musik. Aber das nur am Rande…
Wenn die Jungs den auf der EP eingeschlagenen Weg konsequent weiter verfolgen, könnte man angesichts ihres Alters und Potenzial sicher noch von ihren hören. Die beiden hier ebenfalls vorliegenden Stücke vom 2009er Promoalbum lassen aber bedauerlicherweise die Befürchtung aufkommen, das die Jungs künftig in Brutal Death Regionen abwandern - Schade!
Anspieltipps: Die In Flames Hommage ‘If we Forget’ und das an Dark Tranquillity erinnernde ‘Any Time’
Fazit: Gut gemachter Melodic Death aus Bayern, der sich gekonnt in Bahnen genannter Referenzen bewegt und keinerlei Überraschungen birgt.
Line-Up:
Manuel Schnatz - Vocals
Daniel Kröckel - Guitar
Tobias Just - Vocals, Guitar
Christoph "BofBof" Weis - Bass
Daniel Schwarz - Drums
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. For The Poor
2. The North
3. Sinless Bliss
4. Perdition To Come
5. Parody Of Myself
6. If We Forget
7. Any Time
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6.5 Punkte von Blizzard (am 21.12.2009)
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musikalischer Background des Verfassers NWOBHM; Thrash- / Speed- / Power- / US- / Death- / Doom / Stoner Metal ; Glam / Classic/ Hard Rock & Sleaze,
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