Midnattsol (Norwegen) "Where Twilight Dwells" CD
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So bewertet Metalglory
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Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
Kaufwertung für Euch:
Eine Kaufaufforderung :)!!
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Weitere Infos zu Midnattsol: |
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Ob grimmiger Black Metal oder liebliche Folk-Weisen, ein jeder Anhänger nordisch-inspirierter Klänge dürfte mit der Mitternachtssonne etwas ganz besonderes, ja Verzauberndes verbinden. So auch das deutsch-norwegische Sextett Midnattsol, welches es sich zur Aufgabe gemacht hat, ihrem Debüt Where Twilight Dwells jenen entrückten Zauber einzuflößen, der die skandinavische Natur und ihre Mythen so einmalig macht. Vordergründig grob als Folk Metal umschreibbar, welcher dank der anmutigen und trotz aller Finesse so wunderbar natürlich klingenden Sängerin Carmen Elise diese gewisse romantisch-verträumte Leichtigkeit verliehen bekommt, ist Where Twilight Dwells jedoch viel mehr als das: Vom flotten Opener Another Return bis zum krönenden Abschluss Tapt Av Håp (in welchen das wohl schönste Stück des norwegischen Komponisten Edvard Grieg eingewebt wurde) gelingt Midnattsol der Spagat zwischen nachdenklich-besinnlichen Akustikspaziergängen in nebelverhangenen Wäldern und entschlossen-kernigen Ritten durch das riesige Spektrum nördlicher Metalkunst, bei welchen schon mal Namen wie Mithotyn, Falkenbach oder Bathory fallen können. Zweistimmige Stromgitarren fabulieren über ehrenvolle Ruhmestaten, verträumt gezupfte Akustikgitarren locken die Trolle mir Unterstützung desolater und mystischer Keyboardflächen aus ihren tiefen Höhlen und der zauberhafte, elfengleiche Gesang Carmens besingt mal nachdenklich-einsam, mal hoffnungsvoll suchend die Erhabenheit der nordischen Natur. Bis auf den etwas schwachen, weil zu hektischen Song Lament steckt Where Twilight Dwells jedoch voller Magie, voller Sehnsucht nach tiefen, unerforschten Wäldern, kristallklaren Seen, märchenhaften Fabelwesen…voller Sehnsucht nach der Mitternachtssonne. 9.0 Punkte von Björn Springorum (am 04.02.2005)
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musikalischer Background des Verfassers Ganz klar aus dem frostig-kalten Black Metal kommend, jedoch ist eine starke Tendenz zu elektronischen Klängen harscher Natur und folkigen Klängen überaus sanfter Natur zu erkennen...fügt man nun noch eine Prise Yann Tiersen dazu...voila!
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