Mogul (Belgien) "Build me a Hunchback" CD
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MOGUL aus Waregem gründeten sich 2001 unter dem Namen ’A last fine Day’. Hörte sich wohl auch für die Band selbst nicht sonderlich gut an, sodass man sich selbst einen neuen Namen auferlegt hat. Der neue Name ist vom „Project Mogul“ inspiriert. Dies war der Code Name für ein militärisches (Forschungs-) Projekt zur Suche außerirdischer Lebensformen.
Und dieser Bandname passt ziemlich gut zu dem reichlich Spacerock Attitüde ausstrahlenden Stoner Rock den die Jungs zocken. Monster Magnet meets Kyuss meets Karma to Burn lautet die Grundformel des MOGUL Sounds. Dazu mischt man noch ein paar Hard Rock Einflüsse, eine Prise Blues und einen Schuss Rock’n Roll! – Fertig ist „Build me a Hunchback“.
Ein abwechslungsreiches und schön erdig produziertes Stück Musik was den Belgiern gelungen ist, aber auch ein gutes Stück entfernt von zitierten Einflussgrößen. OK, MOGUL rocken phasenweise schon recht amtlich aus den Boxen und verstehen ihr musikalisches Handwerk durchaus. Die zahlreichen Tempowechsel münden meist in bluesig ruhigem, teils schon psychedelischem, Fahrwasser. Die nett arrangierten Melodiebögen sorgen zusätzlich für einige Abwechslung - Letztlich aber etwas zuviel Abwechslung.
Man wird beim Hören von „Build me a Hunchback“ von dem ungutem Gefühl beschlichen, das MOGUL beim Songwriting irgendwie versucht haben möglichst viele Einflüsse in ihre Musik zu implementieren. Das ist letztlich auch das große Manko von „Build me a Hunchback“. Die Songs wirken häufig überinspiriert und lassen klare Strukturen vermissen. Zu überzeugen wissen MOGUL meist nur dann wenn sie wie bei „Hold on“ mit gelöster Handbremse ihren Stoner Rock ohne Umschweife geradewegs auf den Punkt zocken. Und das tun sie auf „Build me a Hunchback“ noch zu selten.
Anspieltipps: Side Kick, Sick And Tired, Hold on
Fazit:
„Build me a Hunchback“ ist das Debüt einer jungen Band mit Potenzial, das aber wirklich nur ausgesprochene Maniacs des Stoner Genres vielleicht überzeugen kann. Sicherlich ist „Build me a Hunchback“ kein wirklich schlechtes Album, dafür hat man musikalisch zuviel auf dem Kasten. Es ist an MOGUL den Weg aus dem selbst auferlegten Einflussdschungel, hin zu klareren Strukturen zu finden. Dann kann man künftig sicherlich noch für Aufsehen sorgen.
Mogul im WEB: www.mogul.be
Mogul on MYSPACE: http://www.myspace.com/mogulbe
Line Up:
Vocals – Sam Dufoor
Guitar – Jan Gobeyn
Guitar – Win Nellen
Bass – Marjo De Keukelaere
Drums – Bert Van Thuyne
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. Sick And Tired
2. Return The Blues
3. Narrow Shoes
4. Genie 18
5. Low Tide
6. Arlett
7. Hold On
8. Side Kick
9. Intro
10. All My Bleeding
11. Outro
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5.0 Punkte von Blizzard (am 18.02.2009)
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musikalischer Background des Verfassers NWOBHM; Thrash- / Speed- / Power- / US- / Death- / Doom / Stoner Metal ; Glam / Classic/ Hard Rock & Sleaze,
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