Bible Of The Devil (USA) "Freedom Metal" CD
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Das feine italienische Label Cruz Del Sur Music ist mir bis dato eigentlich eher in Verbindung mit Bands wie Crescent Shield, Battleroar, Pharaoh oder Slough Feg untergekommen. Bible of the Devil hingegen sind für mich ein absolut unbeschriebenes Blatt. Trotz der Tatsache, das das Quartett aus Chicago schon seit 1999 in der Szene unterwegs ist und mit dem hier vorliegenden „Freedom Metal“ das mittlerweile fünfte Album auf den Markt wirft.
Sollte ich da womöglich was verpasst haben? - Die Antwort ist einfach und kurz: Eher nicht.
Dabei geht es mit dem und energiegeladen daherkommenden Rocker ‘Hijack the Night’ sehr viel versprechend los. Sofort wird man von einem unwiderstehlichen Bewegungsdrang beschlichen. Die Gitarren erklingen vorzugsweise im Stonergewand, zitieren aber ebenso gern klassische Vorbilder. Maiden meets Motörhead meets Thin Lizzy meets Stoner schießt mir immer wieder durch den Kopf, bei dem Versuch die Musik von Bible of the Devil zu erfassen. Das folgende ’Night Oath’ besticht dann mit Eingängigkeit, und seiner gut arrangierten Gesangslinie die in einem coolen Chorus ihren Höhepunkt findet. So far, so good…
Aber mit zunehmender Spieldauer weicht die anfängliche Euphorie leider der Ernüchterung. Nach dem guten ’The Turning Stone’ ist es nämlich mit der Herrlichkeit vorbei. Beängstigend rapide fällt die Qualität des Albums ab. Man hat das Gefühl das Bible of the Devil bei den ersten drei Songs ihr gesamtes Pulver aufgebraucht haben. Die Rotzigkeit, Power, Energie der Anfangsminuten ist einfach wie weggeblasen. Als logische Konsequenz rauschen die restlichen Songs auch nach mehrmaligem Hören, ohne ansatzweise Höhepunkte zu offenbaren, lauwarm am Ohr vorbei. Mit diesen Songs versickert auch „Freedom Metal“ - trotz des starken Beginns - in absolut verzichtbarer Mittelmäßigkeit … Schade!
Anspieltipps: Hijack The Night, Night Oath, The Turning Stone
Fazit:
Drei gute Songs reichen nicht, um über die sehr mittelmäßige Kost des restlichen Albums hinweg zu täuschen und Kaufanreiz zu liefern. Heutzutage gibt es massig bessere Scheiben, die es lohnt zu kaufen.
Discography:
2002 - Firewater At My Command
2003 - Tight Empire
2005 - Brutality • Majesty • Eternity
2006 - The Diabolic Procession
2008 - Bible of the Devil / Valkyrie [Split LP]
2008 - Freedom Metal
4.0 Punkte von Blizzard (am 11.01.2009)
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musikalischer Background des Verfassers NWOBHM; Thrash- / Speed- / Power- / US- / Death- / Doom / Stoner Metal ; Glam / Classic/ Hard Rock & Sleaze,
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