Pavic (Italien) "Unconditioned" CD
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Drei Jahre nach dem mittelmäßigen Erstlingswerk „Taste Some Liberty“ kommt nun also der Nachfolger „Unconditioned“ auf den Markt. Ob die Welt darauf nun unbedingt gewartet hat, sei mal dahin gestellt. Fakt aber ist, dass Hauptsongwriter und Namensgeber Marko Pavic sich anscheinend die Kritiken zum Debüt zu Herzen genommen hat. In diesen drei Jahren scheint die Band enorm gereift zu sein. Weg von den Hardrock-Sounds hin zu moderneren Elementen ohne jedoch die Wurzeln zu verlieren, gehen die Songs, die allesamt getragen werden von großartigen Melodien und einer stets dominierenden Gitarre. Der Sound ist druckvoll und wird getragen vom beeindruckenden und pumpenden Bassspiel von Alex Ferrara. Diesmal sind auch die Backingvocals bei weitem nicht so schräg wie noch auf dem Debüt. Stellenweise schimmern diese Momente zwar immer noch mal wieder durch, wie z.B. im getragenen „Fallin’ For Love“, aber es stört nicht mehr so sehr wie noch auf „Taste Some Liberty“. Die Songs klingen runder, melodischer, härter, moderner und weisen eine gewisse Magie auf, die jedoch in ruhigeren Momenten von der manchmal recht kraftlosen Stimme von Sänger Chris Catena zurecht gestutzt werden. Zudem kommt, dass nicht alle Songs die Klasse halten können, wobei das mit einem Gastsolo von Kee Marcello (Ex-Europe, Ex-Easy Action) aufwartende „Just Go On“ sicherlich als Highlight des Albums gelten darf. Es ist halt noch nicht alles Gold was glänzt, aber der Weg ist eindeutig der richtige.
Fazit: Der Weg ist das Ziel.
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. Miracle Man
2. Trapped
3. Just Go On
4. Ghost In A Trash Machine
5. Creep
6. Fallin’ For Love
7. This World
8. Unconditioned Love
9. Ride ‘N Run
10. True Sincerity
11. Hidden Sorrow
12. Your Love Is Shining
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5.5 Punkte von Christoph (am 17.09.2008)
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musikalischer Background des Verfassers Melodicrock allgemein, AOR, True Metal, Prog-Metal
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