KYPCK (Finnland) "Cherno" CD
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Mit KYPCK präsentiert Ex-Sentenced Gittarist Sami Lopakka seine neue Band. KYPCK stammen aus Finnland und präsentieren auf ihrem Debüt absolut düsteren, alles niederdrückenden Doom.
Die ersten Grundideen für KYPCK entwickelten Sami Lopakka und K. H. M. Hiilesmaa (damals Produzent von Sentenced) schon Anno 1999, während der Studiosessions zum Sentenced Album „Crimson“. Aber es brauchte noch gut sieben Jahre bevor es ihnen gelang KYPCK zu formen und ihre damaligen Ideen in die Praxis umzusetzen. KYPCK heißt für die westliche Hemisphäre übersetzt übrigens Kursk. Genau, die russische Stadt bei der 1943 die größte Panzerschlacht des zweiten Weltkriegs geschlagen wurde. Kursk hieß aber auch das 2000 in der Barentssee gesunkene Atom U-Boot K-141.
Das gesamte - und absolut stimmige - Bandkonzept basiert auf eben diesen Themen, bzw. setzt sich allgemein mit der Sowjetunion auseinander. Besonderes Trademark der Band sind die komplett auf Russisch verfassten und gesungenen Texte, die Sänger E. Seppänen grandios umzusetzen vermag und damit das Gesamtbild zusammenfügt.
„Cherno“ beginnt mit einer fast zweiminütigen Echolotung eines U-Boots („Depth Finder“), bevor der Hörer bei „Christmas in Murmansk“ gleich mit dem ersten Hit torpediert wird. Gnadenlos brutale Gittarrenriffs zersägen die Stille, und erzeugen in Verbindung mit dem tonnenschweren Drumming eine herrlich beängstigende Endzeitstimmung. Über alledem prangt permanent die extrem ausdrucksstarke, trotz cleanem Gesang äusserst bedrohlich wirkende Stimme von Sänger E. Seppänen. Diese Endzeitstimmung zieht sich wie ein Roter Faden durch das gesamte Album, trotzdem wird „Cherno“ zu keiner Minute monoton oder langweilig. Dafür sorgen die einzelnen Songs, jeder mit seinen ganz eigenen Höhepunkten ausgestattet. Wie zum Beispiel das ruhig und melancholisch im Sentenced meets Type o Negative Stil gehaltene „1917“, oder das mit einem genialen Refrain versehene „Stalingrad“. „Ganz nebenbei“ bedient man sich auch mal bei Black Sabbath („One day in the Life if Yegor Kuznetsov“), allerdings ohne eine Moment die Grundstimmung von „Cherno“ aus dem Gleichgewicht zu bringen.
Da sich auf diesem Album kein einzig schlechter Song befindet, ist es schwer Anspieltipps zu geben. Neben den bereits erwähnten „Christmas in Murmansk“, „1917“ und „Stalingrad“ sind „Do not Forgive“ und das abschließende “Demon“ einfach großartige Songs.
Abschließend sei noch erwähnt das der Century Media Release von „Cherno“ gegenüber dem Original Release des finnischen „UHO Productions“ Labels (März 2008) um einen CD-Rom Part erweitert wurde. Dieser beinhaltet die visualisierte Fassung des Songs „1917“.
Fazit:
KYPCK haben mit „Cherno“ ein einzigartiges Doom Monster erschaffen. Intensiv, bedrohlich und vielschichtig zugleich. Großartige Songs, eine erstklassige Produktion und das absolut stimmige Gesamtkonzept lassen nur einen Schluß zu: "Cherno" ist ganz Großes Kino!!!!
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. Gidrolokator (Depth finder)
2. Rozhdestvo v Murmanske (Christmas in Murmansk)
3. Predatel (Traitor)
4. 1917
5. Chernaya Dyra (The black hole)
6. Stalingrad
7. Ne prosti (Do not forgive)
8. Ocherednye (The usual)
9. Odin den iz zhizni Yegora Kuznetsova (One day in the life of
10. Demon
CD Enhancement
1917 (Video-Clip)
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8.5 Punkte von Blizzard (am 18.07.2008)
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musikalischer Background des Verfassers NWOBHM; Thrash- / Speed- / Power- / US- / Death- / Doom / Stoner Metal ; Glam / Classic/ Hard Rock & Sleaze,
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