Killing Spree (Deutschland) "Choose and Decide" CD
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So bewertet Metalglory
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Grundbewertung des Werkes:
Unterdurchschnittlich
Kaufwertung für Euch:
nur für Maniacs und Puristen
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Weitere Infos zu Killing Spree: |
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KILLING SPREE kommen aus Deutschland. Aus den Überresten der Band ENSLAVED rekrutiert sich diese Kapelle um mit nach eigenen Angaben „atmosphärischem“ Death Metal die Szene aufzurütteln. Gegründet wurde die Band 2001 und besteht aus André (Dr.), „Joe“ (Git. right), Jörg (Bass), André (Voc.), Markus (Git. left) und Jan (Keyb.). Ja, Ihr lest richtig: Death Metal mit Keyboard! Ich persönlich würde die Band allerdings nicht im DM, sondern eher im Industrialbereich ansiedeln. Death Metal ist dies nur in den Vocals und gelegentlich im Drumming anzutreffen. Wie dem auch sei, auf die Schublade soll es hier mal nicht ankommen. Ich wollte es nur erwähnen, damit Ihr nicht einen falschen Eindruck bekommt.
Auf der Scheibe sind 10 Stücke enthalten, die allesamt für mich nicht der Weisheit letzter Schluss sind. Mir fällt als Beispiel nur folgende Mixtur ein: Man nehme die „Forever“ von MANDRAKE. Von dieser Scheibe extrahiere man die Melodie-Parts und mische diese dann mit beliebigem industrial-lastigem Death Metal. Die Formel geht irgendwie nicht auf, denn die harten Parts stoßen die Melodien eher ab anstatt sich zu einem Song zu vereinen. Die Vocals sind durchaus tadellos, aber irgendwas wirkt hier aufgesetzt. Entweder sind die Growls zu hart für die Melodien, oder die Melodien sind zu „soft“ für den Rest des Sounds. Ich denke mir, dass die Band absichtlich den Kontrast zwischen Härte und Melodie inszenieren möchte, aber bei mir will es irgendwie nicht ins Ohr. Es liegt aber keinesfalls an musikalischem Unvermögen, denn die Vorgängerband ENSLAVED gibt es schon seit vor 1991 und ihre Instrumente haben die Jungs schon gut im Griff. Wenn jedoch wie beim Song „Burning East“ plötzlich Captain Future-mäßige Synthie Sounds im bisher recht anständig gemachten Song auftauchen, dann fällt für meinen Geschmack der vorher aufgebaute Spannungsbogen zusammen, wie das sprichwörtliche Kartenhaus.
Fazit: Die Mischung macht’s. Hier hat es nicht ganz geklappt. Mit ein wenig mehr Ausgewogenheit könnte es durchaus hinhauen. Handwerklich gute Band, die auf dieses Album zuviel von allem packen wollte.
4.5 Punkte von Karsten (am 06.11.2004)
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musikalischer Background des Verfassers Death, Grind und alles was auf -core endet ! :-) Aber auch vieles andere ist willkommen...
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