Bereits im Jahre 2000 wurde die Band unter dem Namen Dead Poets gegründet und man machte sich recht schnell einem Namen mit Coversongs, wie so viele andere Bands dieses Genres auch. Aber bald schon wollte man mehr, nannte die Band in Homerun um, als Tribute an ein Album selben Namens der Schweizer Gotthard und die Jungs fingen an eigene Songs zu schreiben. Doch bereits zwischen Ende 2004 und Anfang 2005 schienen alle Träume zu platzen, als sich Paul (Bass), Dave (Gitarre) und Tony (Drums) dazu entschlossen neue musikalische Wege zu gehen und die Band zu verlassen. Aber die anderen Band-Member entschieden sich weiter zu machen und durch den Einstieg von Keyboarder Walter Borrelli änderte sich der Sound von Homerun grundlegend und orientierte sich nun mehr am Sound amerikanischer Vorbilder wie Survivor und Journey. Das aktuelle Line-Up besteht zur Zeit aus Matteo Albarelli (Vocals), Andy Ringoli (Gitarre), Simone Almasio (Giatrre), Walter Borelli (Keyboards), Valentino Bello (Bass) und Ul Giurgin (Drums). Was zuerst auffällt ist, dass das Album sehr homogen und in sich geschlossen klingt. Sicherlich werden auch einmal Klischees aufgegriffen, was den Songs aber trotzdem gut bekommt. Der etwas raue Gesang und die sich stets im Hintergrund haltenden Keyboards verleihen dem Sound von Homerun ein angenehmes Hörklima und versetzen den Hörer in die Zeiten zurück, als solche Musik noch Bestandteile in Radio und Fernsehen war. Logisch kann man damit nicht den „Originalitätspreis am Band um den Hosenbund“ gewinnen, aber das wollen die Jungs auch gar nicht. In jedem Song, vornehmlich im Midtempo gehalten, merkt man ihnen an, dass sie mit Spaß dabei sind und Gefallen an dieser Art der Musik haben. Und das ist schon mal um einiges mehr als so manch andere Band unserer heutigen Zeit. Sollte ihr also die Chance haben das Album Probehören zu können, macht es, ihr werdet es nicht bereuen.
Fazit: Da sag noch mal einer die Italiener können nur Spaghetti, Pizza und Eros Ramazzotti.
Tracklist:
Lineup:
1. Full Throttle
2. Rolling
3. Don’t Stop
4. I Wanna Rock You
5. Only Love
6. North Winds
7. Baby
8. Right Now
9. I’ll Never Be You
10. Nothin’ Else
7.0 Punkte von Christoph (am 24.04.2008)
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musikalischer Background des Verfassers Melodicrock allgemein, AOR, True Metal, Prog-Metal
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