Jaaaaaaaaaaaaaaaa !!! – Bereits die ersten Takte (nach dem witzigen Massenmörder-Intro) von „Mastering The Arts Of Death“ der deutschen Todesbleikapelle TORN TO PIECES lassen mich verzückt mitbangen.
So muß tiefergelegter Brachial-Death-Metal klingen, so und nicht anders !!!
TORN TO PIECES zelebrieren den guten alten Elchtod auf eine Art und Weise, wie es nur ein paar Handvoll Bands hinbekommen, so wie etwa BOLT THROWER, MY DARKEST HATE, VIOLATION, SECOND COMING oder einige der neueren polnischen Truppen wie beispielsweise die brillianten HATE.
Hier die Einordnung, so wie die Band selbst sich sieht: „TORN TO PIECES spielen eine Form von back-to-the-roots Death Metal ... Die Riffs und die Musik sind relativ straight und auf Brutalität statt Technik fokussiert“.
Die Marschrichtung wäre somit vorgegeben und nun gilt es diesen in realiter manifestierten Leopard-Panzer abzufeiern, so wie er es verdient hat !!
Bereits das zweite Stück (‚Burned Alive’) walzt mit seiner allumfassenden Todesmaschinerie alles und jeden nieder, der sich da im Staube wälzt. – Arrrggghhh !!!! – Was für eine Macht, was für eine Wucht, was für ein Groove – das ist geil, geil, einfach nur geil !!!
TORN TO PIECES beherrschen die einschlägigen Zutaten des Genres wie aus dem FF: Die bereits erwähnten ultratief gestimmten sehr fetten Gitarren, der wummernde und stets präsente Bass und eine wie die berühmte Wand drückende Drum-Section schaffen die Grundatmosphäre, in welcher sich dann Bernd, seines Zeichens begnadeter Grunzer vor dem Herrn – er hat ganz bestimmt das schwarze Stimmband oder so – dann so richtig nach allen Regeln der Kunst auskotzen kann.
Und die Burschen haben einen tierischen Spaß an der Sache; das merkt man in jeder Sekunde dieser gottgleichen Veröffentlichung.
Somit kann die Saat aufgehen und euch infizieren, jawoll – euch alle, denn dieses Death-Metal-Juwel sollte sich wirklich niemand entgehen lassen !
Nett sind auch die ab und an eingestreuten Textsprengsel einschlägiger Filme („Na sowas – die ist ja ganz feucht da unten; was habt ihr nur mit der Leiche angestellt ?“) ...
Fazit: TORN TO PIECES sind anbetungswürdig und „Mastering The Arts Of Death“ ist ein selbstbewußter und wie die Faust aufs Auge passender Albumtitel, wobei diese CD in ihrer Gesamtheit fast schon Gott ist.
Ich darf gar nicht daran denken, wie sehr diese Jungs live killen müssen !
9 ultrafette Punkte für die beste Brutal-Death-Metal-Scheibe seit langer Zeit.
Ich muß mir jetzt erstmal das ganze Blut wegwischen und sehen daß ich irgendwoher eine gute Nackenmassage bekomme ...
VÖ: Bereits erschienen
Tracklist:
1. Artistry, Infernal
2. Burned Alive
3. Carcass Bitch
4. Dead City Sleepers
5. Exploration Of Innards feat. Flesh To Stone
6. Gentle Amputation
7. Human Gallery
8. Madness And Silence
9. Mani-Fistation
10. Pathologist For A While
11. Rotting Orifice Cunnilingus
12. Vaginal Prayer
13. Zombified
… teilweise allerliebste Songtitel, wie ich meine (Anm. d. Verf.) !!!
Recording Line-Up:
Bernd – vocals, backing vocals
Stephan – drums
Andreas – drums
Olli – bass, backing vocals
Moritz – session guitar
Diskographie:
2001 – Mastering The Arts Of Suff (Demo tape, 50 copies)
2002 – Promoting Alcoholic Disembowlement (Demo CD-R)
2002 – Vaginal Burned God (Demo CD-R)
2003 – Promo 2003 (Compilation of tracks including project titles of “Turn To Jesus” as bonus)
2004 – Mastering The Arts Of Death (CBR MC 001 / 100 copies)
2004 – Mastering The Arts Of Death (CBR CD 001)
9.0 Punkte von WARMASTER (am 25.10.2004)
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musikalischer Background des Verfassers Death und Black Metal, 70er-Jahre Rock, Beat
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2. BOLT THROWER "Warmaster"
3. KAMPFAR "Mellom Skogledde Aaser"
4. BATHORY "Blood Fire Death"
5. THE BEATLES "Sgt. Pepper"
6. TANGERINE DREAM "Logos"
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