Solitary (Deutschland) "EP" CD
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Ein schlicht “EP” betiteltes Minialbum der deutschen Prog-Rocker SOLITARY landete unlängst auf meinem Stapel und … naja … auch nach mittlerweile drei Durchläufen stehe ich immer noch recht ratlos vor diesem 30-minütigen Konglomerat von Allerlei … will sagen einem stellenweise recht wüsten Mix aus klassischem Prog Rock, modernen Einflüssen und metallischen Streifzügen.
Das Ganze wirkt insgesamt betrachtet noch nicht so richtig durchdacht - die Songstrukturen sind stellenweise recht chaotisch, ohne jedoch andererseits wirklich schlecht zu sein.
Was mich bei den vier durchaus hörbaren Songs aber dann doch gestört – stellenweise sogar genervt hat, das ist der Gesang, welcher ... nun ja ... stellenweise den falschen Ton trifft wäre übertrieben, aber des öfteren für aufgestellte Fußnägel meinerseits gesorgt hat*. Es ist eben nicht jeder als Phil Collins geboren, aber vielleicht komme ich höchstpersönlich auch nur mit dieser Stimme nicht klar und dann müßte ein weiterer Rezensent nochmals über diese CD drüberhören ...
*Fußnagelerektionen hat man auch nicht jeden Tag, oder ? ... ;-)))
Zu Prog-Giganten wie (klassisch) GENESIS oder (modern) PORCUPINE TREE ist es aber trotzdem noch ein sehr weiter Weg - vielversprechende Ansätze sind jedoch durchaus vorhanden und müssen im Hinblick auf ein eventuell in der Zukunft erscheinendes vollständiges Album nur konsequent ausgebaut und vertieft werden.
Herausragendes Stück ist das stimmungsvolle fast schon tranceartige Up To The Skies, welches mich ob seines schönen Baßlaufs un der hypnotischen Grundstruktur in seinen Bann gezogen und überzeugt hat.
Der Sound läßt – auch für eine Eigenproduktion – etwas zu wünschen übrig: erstens ist er zu leise und zweitens zu verwaschen und klingt stets etwas muffig.
Da reißt auch das zugegebenermaßen professionell aufgemachte Booklet und das sehenswerte Coverartwork den Gesamteindruck dieser EP nicht mehr aus dem Bereich der Zwiespältigkeit – wie bewertet man so etwas ? – ich versuche es mal mit 5 Punkten, nicht zuletzt wegen des ausgezeichneten vierten Songs. 5.0 Punkte von WARMASTER (am 06.10.2007)
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musikalischer Background des Verfassers Death und Black Metal, 70er-Jahre Rock, Beat
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