Widow (USA) "Nightlife" CD
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Im gewissen Sinn ist der Bandname Programm. Denn Sängerin Lili wendete sich nach den Aufnahmen zu „On Fire“ von der Truppe ab und ließ die Kerle einfach alleine zurück. Sehr schade, denn gerade der auf dem Album praktizierte männlich/weibliche Wechselgesang ist im traditionellen Metal noch eine Seltenheit. Und er trug nicht unerheblich zu den Reizen des Albums bei. Und so galt mein erster Blick auf der neuen CD „Nightlife“ gleich dem Line-Up, um zu sehen, wen die Amis als Nachfolgerin präsentieren. Die Dame gibt es nicht, denn Widow haben sich entschlossen als Quartett weiterzumachen. Auf dem neuen Werk „Nightlife“ hat Gitarrist John E. Wooten IV den klaren Gesang übernommen Ein überraschender, aber guter Zug. Chris Bennett sorgt als Gegenpart für die rauen Facetten des Gesangs und die Songs haben allesamt eine herrlich dicke traditionelle Staubschicht und erscheinen wie Klangzeugnisse aus längst vergangenen alten Tagen: NWoBHM mit viel Maiden und dem einen oder anderen Ausflug in thrashige Gefilde. Die Produktion ist entsprechend gehalten und ohne jeglichen Anflug von Moderne. Auf Vinyl würde das Album sicherlich noch eine Spur authentischer wirken. Für eingefleischte Old School Fans ist „Nightlife“ sicherlich ein willkommene Abwechslung und Stücke wie „Cult Of Life“, „First Born“ oder „Beware The Night“ dürften für einige nostalgische Nackenknacker gut sein. Die beiden ans Ende des Albums gestellten Coverversionen „Ain't Talkin' 'bout Love“ und „I Stole Your Love“ hingegen sind richtig schlecht geworden und sorgen für einen sehr faden Ausklang der Scheibe.
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. First Born
2. We will meet again
3. Beware the Night
4. The Teacher´s Pet
5. Cult of Life
6. I´ll make you a star
7. At the end
8. Beauty Queen
9. Nightlife
10. Ain´t talking about love
11. I stole your love
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5.0 Punkte von LEX (am 10.09.2007)
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musikalischer Background des Verfassers True-und Power-Metal, Viking/Pagan/Folk-Metal, Osteuropa und Exoten in jeglicher Form, Genreübergreifendes, auch mal Thrash oder Death und Black in melodischer Ausprägung sowie ein wenig Gothic und Punk.
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