Nach zwei, ich nenne sie mal Demos, zwei Alben und einer DVD kommen nun RSJ aus England mit ihrem neuen Langplayer ’Gain to nothing’ um die Ecke. Obwohl schon einige Veröffentlichungen existieren, sind mir die fünf Jungs gänzlich unbekannt, war aber durch die Stilbeschreibung im Infoblatt schon mächtig gespannt. Von einer Mischung aus ’Will Have meets Meshuggah’ wird da was erzählt.
Nach diversen Durchläufen kann ich dann getrost sagen: Kein Wunder das mir die bis jetzt nicht aufgefallen sind.
Ja – es gibt wuchtige Gitarren, Ja – es gibt einige Blastbeats, Ja – Sänger Dan Cook schreit sich die Seele aus dem Leib, aber das die Tracks, der eine wie der andere, total zerfahren und rumpelig, kantig daherkommen, können die Ja’s oben auch nicht auffangen.
Mal Blast-Kreisch-Shredder gepaart mit Akustik-Parts (Monkey see(monkey do), Mindprint), Tonnenschwere Riffs gepaart mit psychodelischem Gezupfe (Deadbolt, Raise to the ground),
Sludgecore-Grooves mit Clean-Kreisch-Vocals und aufgewzungenen Breaks (Code zero) und dazwischen ist auch noch ein unnötiges Instrumental das aus allen Löschern dröhnt und flötet (Lo.Di.).
Schlußendlich wurde das Teil aber noch mit sechs Bonustracks aufgepeppt die man...nunja, mehr oder weniger nicht wirklich braucht. Gerade mal die Live-Tracks ‘Dystonia’ und ‘A theme for murder’ lassen erahen das RSJ live etwas mehr ranklotzen als auf CD.
Mit Remixen hab ich generell ein Problem,
zum Einen: Selten das er besser ist als das Original,
zum Anderen: Man versucht die Metaltracks immer wieder krampfhaft mit Synthy-Keyboard-Loop-Gedudel ’auf zu peppen’. Nene, sorry das ist nix.
Auch wenn mir ab und an Bands wie EYE HATE GOD oder MISTRESS durch den Kopf schießen, so sollte man sich das Teil auf alle Fäller lieber trotzdem vorher einmal kräftig durchhören, bevor man seine Kohle über den Tresen wandern läßt.
Tracklist:
Lineup:
01. Degrees of seperation
02. Monkey see (monkey do)
03. Deadbolt
04. Code zero
05. As she sleeps
06. My bastardised son
07. Raised to the ground
08. Lo-Di
09. Mindprint
10. Restructure
11. Dystonia (Live)
12. A theme for murder (Live)
13. A theme for murder (Matt Wilcocks Mix)
14. Blood & sand (The Officers Mix)
15. Delusions of popularity (Harpies Remix)
16. My deluded popularity (Jamboree Mix )
musikalischer Background des Verfassers Death Metal (bevorzugt SwedenDeath), Thrash Metal, Stoner Rock, Power Metal, Hardcore, Doom Metal
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