X-odus (Deutschland) "Depressive Anomaly" CD
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Wenn man bedenkt das die Kapelle bereits 2001 gegründet wurde und sie auch schon ein Demo und zwei Alben veröffentlicht hat, ist mir das was sie hier runter Schrammeln zu wenig, um wirklich was reißen zu können. Das ganze Album lang, und das sind 55 min mit 12 Songs, kann man sich nicht entscheiden welchen Style man nun bedienen soll. Der Gesang kommt mal in progressiver Manier, mal in Black/Death Metal Vocals und dann wieder im cleanen Hard Rock Gewand daher, wobei nur der Black /Death Part und der ein oder andere ruhige cleane Ton zu gefallen weiß.
„Depressive Anomaly“ fängt eigentlich ganz gut, mit einem an Rammstein erinnernden Keyboard, “Love Of Life“ an und auch als die Gitarren einsetzen(der Gitarrero ist übrigens der Einzige der hier sein Können annähernd unter Beweis stellt) geht das noch in Ordnung. Wenn aber der Gesang beginnt dann ist es schon vorbei. Der cleane Gesang ist zu schwach auf der Brust und wirkt viel zu brav. Der zweite Track „Beyond Human Awareness“ hätte fast das Zeug zu einem Black/Death Metal Song und wenn sich die Band auf diesen Style einigen könnte dann wäre eventuell auch die Chance auf ein gutes Album gegeben. Bei „Social Skimmings“ geht es dann ziemlich Industrial mäßig, mit Rammsteinartigen Sound a la –Mein Teil-, zur Sache um aber gleich in Nu Metal Gefilde abzugeleiten, dennoch gehört der Song zu den besseren auf der Scheibe. Ein auch nicht so schlechter Song ist der Death Metaller „Rise With Confidence“, welcher schön Arsch tritt und auch ganz gut arrangiert wurde. So zieht sich dies dann auch durch das ganze Album. Ein Hin und Her von Style a zu Style b dann noch ein bisschen Style c und d um dann wieder Style a zu verwenden. Wie schon erwähnt, wenn sich die Truppe auf einen Style einigen würde(ich empfehle Death Metal), meinetwegen auch mehrere vermischen, könnte noch was draus werden. Nur mit diesem „jeder Song ein anderes Genre“ ist kein Blumentopf zu gewinnen.
Pluspunkte erhält die Scheibe hauptsächlich für die Spielzeit, den guten Gitarrenspieler und den nicht so schlechten Black/Death Vocals.
Auf ihrem selbst gegründeten Label `` FaithlessWreckords`` wurde das Teil veröffentlicht und wenn das nicht besser wird, wird das auch weiterhin nur dort passieren.
Mehr wie 4 Punkte sind hier nicht drin. Schade, denn Potential hat die Band.
Wer dennoch mal rein hören möchte: Social Skimmings, Rise With Confidence, Shizophrenia, Saga In The Telescope (Instrumental)
Bandwebsite: http://www.x-odus.com
Line Up:
Phillip / Drums/Vocals
Bastian / Bass
Thomas / Guitar/Keyboard/Vocals
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. Love Of Life
2. Beyond Human Awareness
3. Social Skimmings
4. Tear 'Bout Nothing
5. Tired
6. Rise With Confidence
7. Depressive Anomaly
8. Things That We Deserve
9. Fix My Life
10. It's Right
11. Shizophrenia
12. Saga In The Telescope
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4.0 Punkte von gelal (am 23.08.2007)
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