Mercury Falling (Deutschland) "Human Nature" CD
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Die Fahne des Melodic Metal wird in Fulda zukünftig nicht mehr ausschliesslich nur von EDGUY hoch gehalten. Im Schatten der Megaseller drängt seit einiger Zeit mit MERCURY FALLING -zwar noch auf leisen Sohlen, aber trotzdem konsequent- eine talentierte Nachwuchsband ans Licht der Öffentlichkeit. Christian ist ja beim Vorgänger „Panta Rhei“ schon ausführlich auf die Bandgeschichte eingegangen, die ich nur noch insoweit ergänzen möchte, dass „Panta Rhei“ im April 2006 vom Metal Hammer unter der Rubrik „Helden von morgen“ zum Demo des Monats gekürt wurde. Ziemlich viel Vorschusslorbeeren also, denen MERCURY FALLING auf ihrem neuen Album allerdings gerecht werden können. Die Scheibe wurde in Hamburg unter der Leitung von Piet Sielck aufgenommen, anschliessend in New York von Andy van Dette gemastert und steht in puncto Sound zweifellos auf Augenhöhe mit regulären Label-Veröffentlichungen.
Im Vergleich zu „Panta Rhei“ haben MERCURY FALLING einen Tick an Härte in ihren Songs zugelegt. Ohne dabei auf eingängige Melodien und Keyboards zu verzichten klingt „Human Nature“ moderner. Der Opener „Undertow“ und das folgende „Welcome Home“ gehen schon mal mit dem nötigen Drive flott nach vorne los. Ruhiger ist hingegen die Ballade „Hold On To My Heart“, die von Michael Pabst nur mit Klavierbegleitung gesungen wird. Tracks wie „New Gods“ und „Different Eyes“ rocken ordentlich ab, während man bei „Alter Ego“ und „Scars“ vereinzelte Progressive-Anleihen ausmachen kann. Meine Favoriten sind „Sacred Love“ und der leicht hymnische Titelsong „Human Nature“, denn beide Nummern bleiben dem Hörer durch ihre Refrains angenehm im Ohr hängen. Es lassen sich also viele Facetten auf „Human Nature“ entdecken, so dass Fans von STRATOVARIUS, ANGRA oder SAVATAGE den Jungs in jedem Fall eine Chance geben sollten.
7.5 Punkte von Armin (am 08.08.2007)
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musikalischer Background des Verfassers Thrash-, Speed-, Death- und Black-Metal, Mittelalter-Mugge
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