Das ist doch mal ein wirklich prägnanter und erfrischender Bandname - "Brennende Arschhaare" hat sich weiß Gott noch nie zuvor jemand genannt.
Die Erfurter Grind-Deather BURNING BUTTHAIRS stört das aber eher wenig und die vier ambitionierten Metzgermeister zeigen uns vierzig Minuten lang, was eine Harke ist ... und was eine Kettensäge ist ... und was ein Schlachterbeil ist ... und ...
Wer nun erwartet, daß ich das vorliegende Album "Impulse To Exhume" nun verreißen werde, wie ich das häufiger bei derartigen Grind-Death-Scheiben, welche doch eher selten gehobeneren Ansprüchen des verwöhnten Death-Metal-Anhängers genügen, zu tun pflege, der irrt ganz gewaltig.
Denn was uns die Erfurter hier um die Ohren brezeln, das knallt ganz unglaublich und in einer so von mir nicht erwarteten Art und Weise !!!
Heftigste Bollerkost mit vielen wütenden Grindattacken, versierten Riffs, sägenden Gitarren, einem Grunzer von ganz weit unten, der von eine bis zwei Oktaven höher agierenden Gurglern tatkräftig unterstützt wird, bei ständig wechselndem Tempo und einem überraschend guten Sound wird hier nämlich geboten - BURNING BUTTHAIRS haben mich wirklich total und auf ganzer Linie überrascht !!!
"Impulse To Exhume" ist ein wunderbares Grind-Death-Album, welches 40 Minuten lang maximal drückt und sich auch vor den Szenegrößen wie etwa meinen Lieblingen MORTICIAN oder den Porn-Grind-Königen LIVIDITY nicht verstecken muß.
Der Sound ist eher noch fieser und düsterer als auf den Alben vorgenannter Kapellen und tendiert bei allen Grindcoreattacken insgesamt gesehen eher zu wuchtigen Todesblei-Veröffentlichungen wie etwa die frühen Werke von BOLT THROWER und aus neuerer Zeit die Alben von MY DARKEST HATE oder der eher unbekannteren SECOND COMING.
Nun wißt ihr, wo es lang geht und einem blutigen Schlachtfest, welches immer wieder mit Ausschnitten einschlägig bekannter Kannibalen- und Splätter-Movies durchsetzt ist, steht nichts mehr im Wege !!!
Das Coverartork ist ziemlich eklig und zeigt eine Art mit Eiterflecken durchsetzten Blutsuppenkuchen.
Leute, unterstützt diese tolle einheimische Band, die sich selbst offenbar nicht ganz so ernst nimmt - davon künden ältere Veröffentlichungen wie "Fuck The War(steiner)".
Die Mischung und der Sound stimmen, der überspringende Funke ist dieses Mal ein ganzer Funkenflug und live gehen die Brüder bestimmt auch ab wie Sau !!!
Fazit: Eines der besten Grind-Death-Alben seit langem - 8 Punkte.
Das Teil gibt es für 10 € (+P +V) bei
Nocturnal Empire / Frank Klein
Trommsdorffstr. 3
99084 Erfurt
info@nocturnalempire.de
Diskographie:
2003: Fuck The War(steiner) (Demo-CD)
2004: PROMOchsen (Promo-CD)
2007: Impulse To Exhume (CD, Nocturnal Empire)
Tracklist:
Lineup:
1. Introduction
2. The Homicide
3. Rotten Disfigured Flesh
4. Impulse To Exhume
5. Putrefaction In A Cannibal Tribe
6. Mazzatello
7. Ripping Jack Flesh
8. Skinless
9. Pathological Exhumed Meat
10. Cannibalistic Hunger (Devoured Alive)
11. Vomit Bowels
12. Under The White Shroud (In The Cold Chamber)
13. Gory Rot
8.0 Punkte von WARMASTER (am 18.07.2007)
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musikalischer Background des Verfassers Death und Black Metal, 70er-Jahre Rock, Beat
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2. BOLT THROWER "Warmaster"
3. KAMPFAR "Mellom Skogledde Aaser"
4. BATHORY "Blood Fire Death"
5. THE BEATLES "Sgt. Pepper"
6. TANGERINE DREAM "Logos"
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