Surrogoat (Estland) "Landscapes of Condolence" CD
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Surrogoat ist in Kruusaauk (?!?!) beheimatet und die Jungs haben als eine fiese Black Metal-Band im Jahre 1999 angefangen. Nach dem ersten Demo von 2001 „Excuses for Oppression“ gab es jedoch nicht die erhofften Kontakte zu Labels bzw. keine ausgiebige Bühnenpräsenz, was sich jedoch mit dem neuen Demo ab sofort ändern soll. Nicht zu vergessen wäre, dass auch diese Band mit etlichen Line-Up Wechseln zu tun hatte. Doch nun scheint man sich einig zu sein und mit einem Stilwechsel will Surrogoat die Bretter des Westen unsicher machen.
Auch wenn das Coverartwork nicht für eine Death Metal Band üblich ist, so spricht die Musik eine deutlich härtere und klare Sprache. Diese Jungs haben es drauf! Zwar ist es nicht neu was sie machen, aber sie schaffen es den längst verlorenen Soundeffekt wiederzugeben, der in den 80ern und 90ern noch deutlich für Furore gesorgt hat. Auch wenn Surrogoat durchaus noch viel Erfahrung brauchen und vor allem für Abwechslung sorgen sollten, so muss ich zugeben, dass mir diese 6 Songs gefallen. „Landscapes of Condolence“ ist purer Old-School Death Metal, wie man es von den vielen Bands kennt. Dazu noch dieser raue (demomässige-) Sound, einfach cool! Die instrumentale Schiene bewegt sich im Kreise der Bands á la Napalm Death, Edge of Sanity, Pantera, Six feet Under und einer Prise von Cannibal Corpse und die Vocals erinnern mich sehr an eine Mischung aus Barney (Napalm Death) und Burkhard (Hate Squad). Es stellt zwar eine sehr bunte Mischung vieler Bands dar, aber leider ist diese Mischung in jedem Song genau auf die selbe Art vorhanden. Dies hat zu Folge, dass es zu monoton klingt. Etwas mehr Abwechslung wäre eigentlich eine deutliche Steigerung des Gesamteindrucks. Aber na ja, es ist ja erst eine (Demo-) Mini CD, von daher kann man hier ein Auge zu drücken. Das soll heißen: die Jungs sind ja erst auf dem Vormarsch.
Fazit: Coole Death Grind Attacke mit gewaltigen Growls und einem rauen „old-school-death“ Sound. Estland ist im Anmarsch. Wie hätte man es vor 1989 ausdrücken können: „Werner, die Russen kommen“. Ja verdammt passt auf, da rollt auf uns eine 100%-ige „Pure Estonian Death Metal Band“ an. Check it out if you like the pure old-school-(british)-DeathGrind Metal!
5.5 Punkte von Arturek (am 09.09.2004)
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musikalischer Background des Verfassers ...sehr viel
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