War ich vom letzten Release von Alveran Records doch etwas enttäuscht, so kann das Label dies locker wieder wegmachen und zwar mit ’Ghettoblaster’, dem neuen Album von HOOD.
Old-School-Hardcore, knackig schnell, stampfende Beats, ein Mikrowürger, der auch richtig aggro brüllen kann und last-but-not-least beweisen die 6 Jungs, dass sie trotz gehörigem Aggro-Level noch Spaß in den Backen haben, was sich nicht nur im Cover niederschlägt, sondern auch bei Tracks wie ’Don’t fight, let’s party tonight’.
HOOD klingen 2007 genauso wie Hardcore klingen soll: Roh, schnell und mit einer punkigen Attitude. Mit einer durchschnittlichen Tracklänge von 2 Minuten treffen HOOD mit fast jedem Track ins Schwarze und bringen das Tanzbein zum Zucken - auch auf CD und so soll es sein!
Tracks wie ’Dance with the devil’ oder ’Road warrior’ erinnern zum Teil an die Übergangsphase von Discipline, als sie vom Hardcore rüber zum Oi! morphten.
Mit ’Ghettoblaster’, ’Can’t take this’ oder ’Can’t stop the game’ hat man auch fette Groover am Start und bringt auch diese sehr überzeugend.
Und allen Lästermäulern zum Trotz – von wegen Hardcorebands fabrizieren nur langweilige Instrumental-Tracks - packen HOOD mit ’Entro’ ein gelungenes, wenn auch kurzes, Instrumental auf das Album.
Mein persönliches Highlight ist aber ’Don’t fight, lets party tonight’, das einfach nur geil rockt; die Shouts fügen sich sehr gut in das Gesamte ein und laden, wie auch die restlichen 11 Tracks, zum Partymachen ein.
Geiles Teil! Wer wieder etwas richtig ’Altbackenes’ hören will, der kaufe sich HOOD’s ’Ghettoblaster’ und lasse sich den Metalcore der letzten 2~3 Jahre einfach aus den Gehirnwindungen pusten!
Genauso sollte HARDCORE klingen: Wie ein Schlag in die Fresse!
Für Fans von: Terror, Agnostic Front, Champion, alte Madball oder Down to Reality.
Tracklist:
Lineup:
01 – Ghettoblaster
02 – I can’t take this
03 – Willie Nelson and a twelve pack
04 – Serenity
05 – Road warrior
06 – Dance with the devil
07 – Beat cops
08 – Don’t fight, let’s party tonight
09 – Can’t stop the game
10 – Entro
11 – The king is dead (LIVE)
12 – Emie Cortez (LIVE)
7.0 Punkte von Meaningless (am 21.05.2007)
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musikalischer Background des Verfassers Death Metal (bevorzugt SwedenDeath), Thrash Metal, Stoner Rock, Power Metal, Hardcore, Doom Metal
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