Freya (USA) "Lift The Curse" CD
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Manchmal bekommt man eine Veröffentlichung in die Hände, welche abseits sämtlicher "normaler" Subgenres im Metal, Strömungen und Klischees steht.
FREYA aus Amiland sind so ein Kandidat. Laut Preseinformation spielen sie "Straight Edge Metal", aber das hilft uns jetzt auch nicht viel weiter.
FREYA sind die Nachfolgeband von EARTH CRISIS, von der ich aber auch noch nie etwas gehört habe (Recherchen im Internet sprechen beredt von einer Harccorelegende) ...
Nach zwei Durchläufen - ich bin durchaus nicht enttäuscht ob des Gebotenen - kommt so ein gewisses Nu Metal-Feeling auf, und zwar aus zwei Gründen: Erstens erinnern gewisse Gitarrenläufe und Songaufbauten stark an die Releases einschlägig bekannter US-Kapellen und zweitens klingt die wütend-bellende Stimme von Karl doch sehr hardcore-lastig.
Andererseits klingt die Mucke von FREYA deutlich wuchtiger und aggressiver als einschlägige Nu Metal-Weisen.
Sagen wir einfach mal, es ist Modern Metal ... da kann sich jeder was dazu denken und ist andererseits zum Reinhören aufgefordert.
Und das Reinhören lohnt sich allemal, denn die zehn Songs auf "Lift The Curse" sind durchaus erfrischend und abwechslungsreich.
Leider reicht das Gebotene aber nur ür etwa zwei Durchläufe, dann wird es auch schon wieder langweilig und man wendet sich anderen neuen CDs zu. Es fehlt ein richtiger Knaller, ein Song, der Hängenbleibt - es hätten auch deren mehrere sein dürfen !
Leicht über dem Durchschnitt des Silberlings liegen dennoch das Titelstück und das ziemlich geile BLACK SABBATH-Cover "War Pigs", womit wir gleichzeitig auch schon unsere Anspieltips benannrt hättenb.
Der Sound ist eher durchschnittlich ausgefallen und das klischeebehaftete offenbar von einem pubertierenden Jüngling gezeichnete "Kanin erschlägt Abel"-Cover hätte man sich auch sparen können.
Tja, FREYA, was mache ich nur mit euch ... ?
Einigen wir uns mal auf wohlwollende 5,5 Punkte; das wird der Sache einigermaßen gerecht, denke ich, denn leicht über dem Durchschnitt liegt das Album der Recken mit dem seltsamen Namen allemal ... 5.5 Punkte von WARMASTER (am 09.05.2007)
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musikalischer Background des Verfassers Death und Black Metal, 70er-Jahre Rock, Beat
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