The Showdown (USA) "Temptation come my way" CD
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Gerade erst mit dem knackigen Stilmix dieser fünf hungrigen Tennessee-Boys auf „A chorus of obliteration“ (2004, in Europa re-released 2006) angefreundet, da steht auch schon das Zweitwerk „Temptation come my way“ in den Läden, das diesmal auch zeitnah in Europa veröffentlicht wird.
Und ähnlich wie schon zuvor die Kollegen AVENGED SEVENFOLD und TRIVIUM haben auch THE SHOWDOWN einen recht deutlichen Kurswechsel vollzogen. Hinfort mit den fiesen Death-Metal-Growls, den krachenden Breakdowns und den Hardcore-Shouts. Genannte Stilmittel finden sich auf der neuen Platte wirklich nur noch ganz ganz selten. Sind die Jungs deswegen schlechter geworden? Ja und Nein.
Ja, weil durch die Produktion von Paul Ebersold (3 DOORS DOWN, SALIVA) sämtliche Ecken und Kanten (die zugegebenermaßen auf dem Debut noch zu viel vorhanden waren) aus dem Sound von THE SHOWDOWN verschwunden sind. Die Stücke (so gut und wirkungsvoll sie auch sein mögen) wirken oft wie am Reißbrett zusammengestückelt. Zudem ziehen die Southern Rock-lastigen und damit auch weniger metallischen Stücke wie etwa „It drinks from me“ oder „Fanatics and whores“ (METALLICA`S „Load/Reload“-Phase, NICKELBACK und 3 DOORS DOWN sind sicher nicht nur bei diesen beiden Tracks eine legitime Referenz) den Schnitt nach unten.
Demgegenüber steht die unschuldige, aber erdige Stimme eines David Bunton, die schlicht und einfach gut klingt. Und die größtenteils guten bis sehr guten Songs. Da wären das adrett groovende - einmal mehr an MEGADETH in den 90ern erinnernde - „Spitting in the wind“. Dann das mit tollen Gesangslinien und dezenten Growls versehene „Death finds us breathing“. Das coole KANSAS-Cover „Carry on Wayward son“. Und nicht zuletzt der amtlich ins Mett hauende Rocker „Breath of the swamp“.
Festzuhalten bleibt, dass „Temptation come my way“ insgesamt ein relaxtes, (zu) gut produziertes, modernes Heavy Rock/Metal-Scheibchen geworden ist, dass man sich ob des guten Songmaterials bedenkenlos ins Regal stellen kann. Erst Recht wenn man mit den o. g. Bands etwas anfangen kann. Und irgendwie habe ich im Urin, dass man von THE SHOWDOWN künftig noch mehr hören wird.
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. Fanatics and Whores
2. Head Down
3. Six Feet Under
4. We Die Young
5. Breath of the Swamp
6. It Drinks from Me
7. Temptation Come My Way
8. Forget My Name
9. Spitting in the Wind
10. I, Victim (Here's to the Year)
11. Carry on Wayward Son
12. Death Finds Us Breathing
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Guitar: Travis Bailey Guitar: Josh Childers Vocals: David Bunton Bass: Eric Koruschak Drums: AJ Barrette
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7.0 Punkte von Schneider (am 27.02.2007)
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musikalischer Background des Verfassers 80`s Metal, Old School Thrash, Brutal & Technical Death, Metalcore, Hardcore, Mathcore, Hardrock, Melodic Rock/AOR, Prog-Metal
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