Gut festhalten, hier kommt was Innovatives! Melodic Death Metal meets Hardcore.
Na, da staunt ihr Bauklötze, was? ;-) Ne, allzu gemein will ich hier auch nicht sein.
Aus dem deutschen Lande kommt die nächste Formation, die versucht sich in der Metalcore-Schwemme zu beweisen, nämlich FEAST FOR THE CROWS.
Die Jungs haben zuvor bereits in anderen Bands gezockt; als diese auseinander brach(en) formierte man FEAST FOR THE CROWS, um weiter den harten Sounds zu frönen.
Das Debutalbum heißt ’When all seems to be burned’ und knallt ganz ordentlich, so wie der Rest der Szene auch oder zumindest die meisten davon. Aufgenommen in den Rape of Harmonies-Studios (Heaven Shall Burn, Fall of Serenity, etc.), dröhnt es einem angenehm um die Lauschlappen.
Shreddernde Riffwände, harte Melodien, fette Doublebass, wummernder Bass, dominante Leadgitarre, Breakdowns und Vocals, die von den klassischen Hardcore-Shouts bis hin zu Sweden-Death-Growls reichen (soll heißen: Röchelt zwar, is’ aber noch nich’ ganz unten im Gulli angelangt.).
Im Großen und Ganzen klingen FEAST FOR THE CROWS (leider) wie das Gros der momentanen Szenerie. Aber auch wenn alles Jacke wie Hose ist, so ragen Tracks wie ’Take it back’ oder ’Realizing the demise’ dennoch ein wenig aus der Masse.
Vor allem ’Take it back’ - mit dem Teil ist ihnen ein wahrer Hammer gelungen. Mörderfieses Stakkato-Riffing und ein alles zermalmender stampfender, herrlich monotoner Beat.
Und ’Realizing the demis’ kann mit seinen ruhigen Momenten, bevor der Doublebass-Sturm losbricht, punkten. Der Track, den ich noch erwähnen möchte, ist ’Tears’, der mit extrem griffigen Melodien ausgestattet ist und sich somit leicht ins Ohr beißt.
Auch wenn FEAST FOR THE CROWS mit geiler Produktion aufwarten können, definitiv ihre Instrumente beherrschen und sogar mit ein bis zwei ’kleinen’ Hits versuchen sich im Ohr festzusetzen, so bleibt unterm Strich aber trotzdem nur Stangenware übrig.
Zuviel gibt es schon auf dem Sektor, reichlich Bands, die mindestens die gleiche Qualität abliefern und um in diesem ’Haifischbecken’ überleben zu können, brauchen die Jungs noch ein wenig. Aber sie sind auf alle Fälle auf dem besten Weg und für ein Debut geht ’When all seems to be burned’ voll in Ordnung.
Anspieltipp: Take it back, Tears
Tracklist:
Lineup:
1.Hope dies last
2.Take it back
3.Tears
4.Fading memories
5.A feast for the crows
6.Skycleaver
7.Abandon
8.A cell a door
9.Realizing the demize
musikalischer Background des Verfassers Death Metal (bevorzugt SwedenDeath), Thrash Metal, Stoner Rock, Power Metal, Hardcore, Doom Metal
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