Na, was kommt denn da aus den Sümpfen gekrochen? GOATWHORE aus New Orleans, mit ihrem neuen Album ’A haunting curse’ machen die Metallandschaft unsicher, gestärkt durch Metal Blade Records im Rücken, machen sich die Jungs auf, um die ganze Welt zu infizieren.
Machten sich die 4 Jungs (bestehend aus Ex-Acid Bath/Crowbar-, Ex-Soilent Green-Mitgliedern) bereits im Underground einen sehr guten bis reichlich schrägen Ruf (krasse Shirts, krasse Geschichte zur Band-Namen-Findung, etc...), so soll dieser Rohdiamant nicht weiter nur im Underground funkeln, sondern die ganze Welt erhellen.
GOATWHORE anno 2006 haben massig Rock’n’Roll im Arsch und vermischen ihn gekonnt mit Death/Black und Thrash Metal. Was dabei herauskam ist ’A haunting curse’.
Einmal kommt’s wie alte Celtic Frost daher (Alchemy of the black sun cult), ein anderes Mal eher wie Immortal (Wear this scars of testimony) oder einfach nur Old-School-As-Fuck ala Venom und Konsorten (In the narrow confines of defilement, I avenge myself).
Hier und da kommt auch schon mal ein wenig Obituary mit oder Thrash der alten Kreator-Schule (Silence marked by the breaking of bone). Aber vor allem schwebt über jedem einzelnen Track der morbide Pesthauch des Bösen und baut mysteriöse und kranke Stimmung auf und immer wenn man sich angenehm eingebettet fühlt in diesem dunklen Schleier von Sickness und Boshaftigkeit, knallt einem die Black Metal-Keule einen vor den Latz und siehe da: Man steht wieder wie ’ne Eins und bangt sich das Hirn aus dem Schädel (My eyes are the spears of chaos, Bloodletting upon the cloven hoof).
Irgendwie erinnert mich das Ganze an das Debutalbum von Grimfist, die auch diverse derbe Stile der Hartwurst und Schwarzwurzel-Szene gekonnt vermischten (diese Beschreibung gilt NUR für deren Debutalbum!).
Diejenigen, die keine Angst vor der Mischkulanz: Rock’n’Roll/Black/Death/Thrash Metal haben, werden in ’A haunting curse’ von GOATWHORE ihre Offenbarung finden.
Dem Rest empfehle ich, besser erst mit einem Ohr rein zu hören als das Album blind zu kaufen.
Anspieltipps: Alchemy of the black sun cult, Wear these scards of testimony, Forever consumed oblivion
Tracklist:
Lineup:
1. Wear these scars of testimony
2. Bloodletting upon the cloven hoof
3. Alchemy of the black sun cult
4. My eyes are the spears of chaos
5. In the narrow confines of defilement
6. Forever consumed oblivion
7. A haunting curse
8. Silence marked by the breaking of bone
9. Diabolical submergernce of rebirth
10. ...of ashen slumber
11. I avenge myself
musikalischer Background des Verfassers Death Metal (bevorzugt SwedenDeath), Thrash Metal, Stoner Rock, Power Metal, Hardcore, Doom Metal
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