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Live Ensiferum (Finnland) "10th Anniversary Live" DVD

Ensiferum - 10th Anniversary Live - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Gut
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufenswert


Label: Spinefarm Records  (109 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 7.7.2006   (1295 verwandte Reviews)
Spieldauer: 102:0
Musikstil: Pagan/Viking Metal   (255 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Heroic Folk Metal
Homepage: http://www.ensiferum.com
 Leserwertung
8.5 von 10 Punkten
bei 2 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Ensiferum:
REVIEWS:
Ensiferum Dragonheads
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Ensiferum Ensiferum
Ensiferum 10th Anniversary Live
Ensiferum 10th Anniversary Live
Mehr über Ensiferum in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Sie gründeten sich schon einige Jahre bevor sie mit dem selbstbetitelten Debüt im Jahre 2001 den Weg zu internationalem Ruhm und gut gefüllten Hallen antraten. 10 Jahre (oder 3 Demos, 2 Alben und 1 MCD) nach ihrer Gründung feiern Ensiferum, aus deren Gründerjahren mittlerweile nur noch Gitarrist (und Sänger der klaren Passagen) Markus Toivonen übrig ist, ihr 10jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass luden die Schwertträger in der Silvesternacht des Jahres 2005 in Hellsinkis (sic!) Nosturi Club ein, um dort mit ihren Fans zu feiern. Dieses Konzert ist gleichzeitig auch der komplette Inhalt der DVD. Abgesehen von einem kleinen Geburtstagsständchen der Finntrolle gibt es keinerlei Bonus-Material. Keine Diskografie, keine Fotogalerie, keine Interviews, keine Videos, kein Blick hinter die Bühne und auch keine PC-Extras. Selbst das Bildschirm-Menü ist betont spartanisch. Kurzum: Eine in fast jeder Hinsicht minimalistische DVD.
Fast, denn da ist ja noch das Konzert selbst. Mit - wir behalten die noch spärliche Menge an Veröffentlichungen im Auge - 21 Songs und über 100 Minuten Live-Unterhaltung haben sich die Finnen nicht lumpen lassen und aus dem Vollem geschöpft. Da von den beiden Alben aber noch Songs fehlen, wäre allerdings noch Luft für etwas mehr gewesen. Richtig ausgepowert sieht die Band am Ende nämlich auch nicht aus.
Kaum verwunderlich, denn es sind die bedingungslos abgehenden Fans die den Reiz eines Ensiferum-Gigs ausmachen. Die Ereignisse auf der Bühne beschränken sich auf nackte Oberkörper mit wahlweise Waschbärbauch und Hühnerbrust, geschminkte Milchgesichter und ein paar kreisenden Matten. Nichts Aufregendes also. Wie blass Ensiferums Bühnenshow wirkt, wird spätestens dann deutlich, wenn ein sehr agiler Ville Tuomi auf die Bühne kommt und – wie schon zu Zeiten von Amorphis – mit einer unglaublichen Klasse die klaren Gesangslinien von „Into Hiding“ anstimmt. Eine weiterer kurzzeitiger Hingucker ist Kaisa Saari, Sängerin der finnischen Folkband Tarujen Saari, die wie schon auf dem Eisen-Album bzw. MCD „Tears“ und das „Finnish Medley“ singt. Zurück zu Ensiferum selbst: Der Bildschnitt ist natürlich auf diese Besonderheit der Bewegungslosigkeit ausgelegt. Neben den typischen Großaufnahmen (endlich kann man auch mal Tastenschnuckel Meiju und Schlagwerker Janne deutlich sehen), gibt es auch etliche Bilder von den Fans, die ihre Pommesgabeln, Fäuste und Pappwaffen gen Himmel recken. In der Totalen durchbrechen diese Silhouetten immer wieder den Blick auf die Bühne. Der Versuch dadurch die Live-Atmosphäre einzufangen ist lobenswert. Und doch kommt dieses Gefühl mitten in der Menge dabei zu sein (wie es beispielsweise In Extremo mit „Raue Spree“ so grandios umgesetzt haben), nicht wirklich auf. Vielleicht weil die Fans etwas zu leise abgemischt wurden.
Wie dem auch sei: Für Fans ist die DVD trotz allem ein Muss und für Neuankömmlinge in Anbetracht eines Preises von mittlerweile unter 15 Euro eine idealer Einstieg in das Schaffen der Band.

 
Tracklist: Lineup:
1. Intro
2. Hero in a Dream
3. Guardians of Fate
4. Tale of Revenge
5. Dragonheads
6. Windrider
7. Warrior’s Quest
8. LAI LAI HEI
9. Old Man (Väinämöinen)
10. Slayer of Light
11. Finnish Medley: Karjalan Kunnailla – Myrskyluodon Maija – Metsämiehen Laulu
12. Tears
13. Token of Time
14. White Storm
15. Into Hiding
16. Into Battle
17. Kalevala Melody (intro)
18. Iron
19. Treacherous Gods
20. Näitä Polkuja Tallaan
21. Battle Song
 
Gitarre, Growls: Petri Lindroos
Gitarre, klarer Gesang: Markus Toivonen
Bass, klarer Gesang: Sami Hinkka
Schlagzeug: Janne Parviainen
Keyboard: Meiju Enho

 
7.0 Punkte von LEX (am 01.09.2006)
 
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musikalischer Background des Verfassers
True-und Power-Metal, Viking/Pagan/Folk-Metal, Osteuropa und Exoten in jeglicher Form, Genreübergreifendes, auch mal Thrash oder Death und Black in melodischer Ausprägung sowie ein wenig Gothic und Punk.
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