Manticora (Dänemark) "The Black Circus Pt. 1 - Letters" CD
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Weitere Infos zu Manticora: |
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Was wäre Dänemarks melodische Metal-Szene nur ohne die beiden M&Ms!? Nachdem Warmaster bereits Mercenary gefeiert hat, ist es an mir, Manticoras neustes Werk gebührend zu bejubeln. Dem mittlerweile fünften Werk dieser Power Metal-Band liegt nach „Hyperion“ und „8 Deadly Sins“ erneut ein textliches Konzept zu Grunde. Inspiriert von H.P.Lovecraft erzählen Manticora die Geschichte eines Wanderzirkus in Neuengland im 19.Jahrhundert. Es gibt nicht viele Bands, die ideale Voraussetzungen für ein gelungenes Konzeptalbum mitbringen. Die Dänen haben einiges davon im Gepäck:
- Eine kaum zu leugnende Eigenständigkeit mit Wiederkennungswert
Natürlich kann man Manticora nicht ganz von leichten Einflüssen der alten Blind Guardian (hört Euch den Opener „The Black Circus“ an) frei sprechen. Auch der Gedanke an die längst vergessenen Berliner Depressive Age (sehr schön in „Enter The Carnival zu erkennen“) erstrahlt dank des charismatischen, vielseitigen Gesangs von Lars Larsen gerade in den ruhigen Momenten zu neuem Glanz.
- Vielseitigkeit und Ideenreichtum
Es gibt ihn einfach nicht! Diesen vorhersehbaren Songaufbau, der mit ständig wiederkehrenden fröhlichen Allerwelts-Melodien durchsetzt ist. Thrash-Einsprengsel, dunkle, beschwörerische Passagen, düstere Soundkollagen, epische ausschweifende Momente, orchestraler Bombast und gesprochene Überleitungen harmonieren einwandfrei.
- Das Geschick Spannung aufzubauen
Nehmen wir als Beispiel ein Stück wie „Forever Carousel“. Manticora arbeiten konsequent und bedrohlich – man kann die Spannung kaum halten - auf den Refrain zu, der in einer gigantischen, mitreißenden Melodie förmlich explodiert. Gerade zweimal bei fast 6 Minuten lassen die Dänen den Hörer in dieses Glücksgefühl taumeln.
- Das Können ein bestimmte Atmosphäre zu vertonen
Natürlich gelingt es den Dänen durch das Zusammenspiel der zuvor genannten Faktoren die Musik lebendig werden zu lassen, sie greifbar zu machen und den Hörer voll und ganz in die Welt des Wanderzirkus zu ziehen. Die druckvolle Produktion von Tommy Hansen tut ihr Übriges.
Gebt dieser ungewöhnlichen Band einfach die Chance, die sie sich (nicht nur) mit diesem Werk mehr als verdient hat. Unsere Szene braucht solche originellen und hochklassigen Bands wie Manticora.
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. Enter The Carnival
2. The Black Circus
3. Intuneric I
4. Enchanted Mind
5. Intuneric II
6. Forever Carousel
7. Freakshow
8. Gypsies' Dance Part 1
9. Intuneric III
10. Wisdom
11. Intuneric IV
12. Disciples Of The Entities
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Gesang: Lars F. Larsen Gitarre: Kristian Larsen Gitarre: Martin Arendal Bass: Kasper Gram Schlagzeug: Mads Volf
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8.5 Punkte von LEX (am 01.09.2006)
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musikalischer Background des Verfassers True-und Power-Metal, Viking/Pagan/Folk-Metal, Osteuropa und Exoten in jeglicher Form, Genreübergreifendes, auch mal Thrash oder Death und Black in melodischer Ausprägung sowie ein wenig Gothic und Punk.
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