Wie lange denn noch?!
Ganze fünf Jahre sind seit dem letzten offiziellen Album vergangen. Doch, die Zeit heilt Wunden sagt man und „The Event Horizon“ zeigt deutlich, das Warten hat sich gelohnt.
Wer diese Combo schon etwas länger kennen sollte, der weiß, dass die Polen sich eigentlich nichts mehr beweisen müssen. Trotz ihrer langen Kariere und vielen unterschiedlichen Scheiben schwimmen sie dem erhofften und für meine Begriffe seit langem verdienten Erfolg hinterher. Dabei lasse ich den Bekanntheitsgrad in ihrem Heimatland außen vor. „The Event Horizon“ dürfte es ebenfalls nicht einfach sein die Fanscharen zu greifen, da es nun mal kein Album ist, welches man sich mal kurz reinziehen kann. Es bedarf schon mehrerer Durchläufe, um das Ganze aufzufangen und zu verstehen. Wer sich mal die Zeit nimmt und hier eintaucht, wird diese Songs nicht mehr los. Die gewisse Magie erwischt einen förmlich
Da wären u.a. völlig eingängige Melodien, die sofort ins Ohr gehen wie bei „Komatrance“ oder „On the border“ oder dann wiederum bietet die Truppe -fast- akustische Leckerbissen mit „Burial Ground“, die auch eine Handschrift von Pink Floyd hätten tragen können. Dann wiederum „Where Next?“, der als Rausschmeißer eher eine düstere Kirchenstimmung einläutet. Es ist einfach nur schön! Kein Song klingt gleich und hat somit einzeln etwas Besonderes zu bieten. Doch wie bereits erwähnt, dieser Eindruck wird erst deutlich, wenn man sich dem Album öfter widmet.
Cemetery of Scream verstecken sich nicht hinter ihren anfänglichen eher härteren Tagen und zeigen schon seit Jahren, dass Abwechslung in der Musik mit viel Gefühl, Melodie und Melancholie zu tun hat. Trotzdem ist das Manko der englischen Sprache immer noch in einigen Ansätzen zu spüren, aber der gute Sound und die Vielfalt des gesamten Longplayers schafft es auch diese, nenne wir es „exotische“ Feinheit, zu übermalen.
Fazit: Ein vollkommen wunderschönes Eintauchen zum Horizont!
Die Polen schlagen sich selbst und toppen ihr letztes Album „Prelude to a sentimental journey“ allemal. Für all diejenigen, die C.o.S noch nicht so kennen sollten: Jeder, der etwas mit Anathema, Porcupine Tree, The Gathering, Paradise Lost etc. anfangen kann und sich etwas Zeit nimmt, um Musik zu „hören“ ist dieses Album ein sog. „must have“!
Tracklist:
Lineup:
1. Prophet
2. Ganges
3. Komatrance
4. On th eborder
5. Cold obsessions in my eyes
6. Absinthe
7. The Secret window
8. Burial ground
9. In this room
10. Where next?
8.5 Punkte von Arturek (am 17.08.2006)
Deine Meinung ist gefragt:
Druckversion des Artikels:
Artikel an Kumpel versenden:
musikalischer Background des Verfassers ...sehr viel
X Aktuelle Top6
1. Volbeat "Outlaw Gentlemen & Shady Ladies"
2. Nick Cave and the Bad Seeds "Animal X - 7" Record Store Day"
3. Black Sabbath "Under Wheels of Confusion"
4. Nick Cave and the Bad Seeds "Push the Sky Away"
5. Testament "Dark Roots Of Earth"
6. Coma "Don't Set Your Dogs on Me"
X Alltime-Klassix Top6
1. The Doors "alles"
2. Mordor "Prayer to..."
3. Vader "alles"
4. Metallica "bis einschl. Justice for all"
5. Nick Cave & the Bad Seeds "alles"
6. Edge of Sanity/Opeth/Katatonia "fast alles"
[ Seit dem 17.08.06 wurde der Artikel 4430 mal gelesen ]