Cloven Hoof (Großbritannien) "Eye of the Sun" CD
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Fans der alten New Wave Of British Heavy Metal wird’s erfreuen, meldet sich doch nach dem sagenumwobenen Auftritt beim Keep It True Festival eine der Kult-Combos vergangener Tage mit einem neuem Album zurück. Cloven Hoof gehörten definitiv zu den weniger beachteten Bands der NWOBHM-Ära, genießen aber bis heute eine treue Anhängerschar. Nach der Veröffentlichung des Debüt-Albums beim legendären Label Neat Records, die nicht unbedingt für Soundgranaten bekannt waren, folgten in den Jahren darauf einige durchaus nicht schlechte Alben, die aber nie die Rauheit und Klasse des Erstlings erreichten. Nun also kehrt eine weitere Zeit dieser Zeit zurück, um es erneut zu probieren. Wie nun aber ist das Songpotential und vor allem kann die Band es schaffen in der heutigen Zeit noch etwas zu reißen? Nun, die Antwort gibt das Album „Eye Of The Sun“ mit einer Stilmischung von klassischem Hardrock hin zu wahrem Metal. Die Songs, wie z.B. der amtliche Opener „Inquisitor“, vermögen durchaus zu begeistern, obwohl durch die Stilmischung die Atmosphäre doch arg verloren geht. Am schlimmsten aber ist der absolut grottige Drum-Sound, der auf Computer oder doch zumindest getriggert hindeutet, was in der heutigen Zeit einfach nur übel ist. Sicherlich ist das Schlagzeug das Instrument, das am meisten technischen Aufwand benötigt, aber trotzdem haben es andere Bands deutlich überzeugender dargeboten. So wird leider auch der beste Song im Keim erstickt und die eigentliche Qualität der Songs geht verloren. Wer sich aber daran nicht stört, erhält ein Album, welches durchaus seine Höhepunkte aufweisen kann.
Fazit: Schade. Chance verpasst.
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. Inquisitor
2. Eye of the sun
3. Cyberworld
4. Kiss of evil
5. Eye of the zombie
6. Absolute power
7. Whore of Babylon
8. Golgotha
9. King for a day
10. Angels in hell
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4.0 Punkte von Christoph (am 09.07.2006)
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musikalischer Background des Verfassers Melodicrock allgemein, AOR, True Metal, Prog-Metal
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