Empire (England) "The raven ride" CD
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Der ehemalige Black Sabbath Frontmann Tony Martin ist in letzter Zeit enorm fleißig. Neben seinem recht gelungenen Solo Album und der starken Vorstellung auf dem dritten Auswurf des Giutini Project veredelt er nun auch die Empire Scheibe „The raven ride“. Ich sehe diesen Aktivismus mit gemischten Gefühlen. Einerseits gehören die Sabbath Alben „Headless cross“ und „Tyr“ meiner Meinung nach zu den Meilensteinen der Metal Geschichte und Tony Martin zu den besten Sängern überhaupt. Von daher begrüße ich natürlich metallische Lebenszeichen des Engländers. Andererseits zeigt dieser stimmlich nicht mehr die leistungsstarke Performance, zu der er früher in der Lage war. So denke ich manchmal, dass es vielleicht besser wäre, er würde sich auf ein Projekt konzentrieren und sich dafür mehr Zeit lassen. Zudem gehören die Projekte, denen sich Tony Martin anschließt, nicht immer zu den Highlights ihrer Zeit. Ich denke da zum Beispiel an das unsägliche Rondinelli Album. Egal, auch ein Tony Martin in schwächerer Form singt die Konkurrenz immer noch locker an die Wand. Und die Lebenszeichen des Stimmwunders waren in diesem Jahr klar, deutlich und meinerseits gern gehört. So verhält es sich im Grunde auch bei Empire. Die wurden 2001 von Rolf Munkes gegründet, den man in Deutschland nun wahrlich nicht mehr vorstellen muss. Die Songs von „The raven ride“ sind stark und erhalten durch Tony Martin eine ganz besondere Note. Allerdings entwickeln sie nicht die gleiche Power wie die bereits zitierten Werke. So ist die Kaufempfehlung einfach: Wer schon mal auf es eher softer mag und sich vielleicht auch mal im AOR Bereich zu Hause fühlt, sollte hier mal reinhorchen. Mystische Soft Rocker, also. Gibt es das? Metaller greifen lieber zu den anderen beiden Scheiben, denn insbesondere ein Song wie „What would I do“ ist für unsere Ohren viel zu seicht. Auch Balladen kann man mit einer gewissen Power schreiben. Rocker werden jedoch bestens bedient, zumal sich die Besetzungsliste wirklich klasse liest. Neben Martin und Band Leader Rolf Munkes sind Neil Murray und Andre Hilgers am Werk. In dieser Formation lässt sich die Bandgeschichte mit dem dritten Album (nach „Hypnotica“ (2001) mit Mark Boals und „Trading souls“ (2003), bereits mit Tony Martin) sicher mühelos fortsetzen. Der Opener ist gleichzeitig auch der Titelsong und schreit demnach geradezu danach, als Anspieltipp durchzugehen. Dem komme ich gerne nach. 6.0 Punkte von Christian (am 07.06.2006)
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musikalischer Background des Verfassers Maiden, Epic Viking Metal, Doom Metal, True Metal, Heavy Metal, Power Metal, Old School US Metal, 80ies Thrash
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