Skyward (Finnland) "Skyward" CD
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So bewertet Metalglory
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Grundbewertung des Werkes:
Überdurchschnitlich
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung mit Abstrichen
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Weitere Infos zu Skyward: |
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Wenn ich auf der Rückseite der CD lese, dass die jungen Finnen ihren Visionen folgen und aktuelle Trends ignorieren, frage ich mich, ob nur der Verfasser des Promo-Textes oder auch die Band einen solchen Humbug glaubt. Denn Skyward klingen zu so ziemlich jeder Minute auf diesem Album nach den frühen Nightwish. Einziger Unterschied zu ihren Vorbildern ist vor allem der sehr spärliche Einsatz eines Keyboards, was der Musik eine angenehme Härte verpasst. Dass Skyward letzten Endes doch einen warmen Klang haben, liegt an Sängerin Sanna Åström, deren Stimme mich weniger an Tarja Turunen als an Claudia Uhle (Angelzoom und auch rote Haare) zu ihrer poppigen X-Perience-Zeit erinnert. Vielleicht, weil sie nie in Hektik verfällt, recht ruhig klingt und den Songs eine angenehme, sympathische Atmosphäre aufdrückt. Das funktioniert bei getragenen Stücke wie den tollen „Guardian“ und „Die Happy“ oder der Ballade „Crossroads“ besonders gut, aber auch als Kontrast bei schnelleren, härteren Stücken wie „Burn It Down“, „Yesternight“ oder „Vaya Can Diablo“.
Solange es nichts Neues von Nightwish gibt und bei den Amis Operatika noch unklar ist, ob sie auch auf Albumlänge ihr Level halten können, sind Skyward wohl zur Zeit die beste Wahl. Und vielleicht schaffen es die Finnen auch rechtzeitig den entscheidenden Schritt Richtung Eigenständigkeit zu gehen. Bis dorthin erhalten sie von mir „objektive“ 6 Punkte. Fans von Nightwish und klassischem Frauengesang dürfen gerne noch mal einen Zweier drauflegen.
Tracklist:
Opening
Guardian
Die Happy
Burn It Down
Come December
Yesternight
Travel In Time
Crossroads
Vaya Con Diablo
Line-Up:
Sanna Åström – vocals
Ville Nummenpää – guitar
Antti Röksä – guitar
Sakke Vaittinen – drums
6.0 Punkte von LEX (am 01.06.2006)
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musikalischer Background des Verfassers True-und Power-Metal, Viking/Pagan/Folk-Metal, Osteuropa und Exoten in jeglicher Form, Genreübergreifendes, auch mal Thrash oder Death und Black in melodischer Ausprägung sowie ein wenig Gothic und Punk.
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